13. - 15.09.  -  STOC Nord goes PAN´er & Friends "Freudenstadt"...

STOC Nord bei "PAN´er & Friends in Freudenstadt (Bild: Susi K.)
STOC Nord bei "PAN´er & Friends in Freudenstadt (Bild: Susi K.)

... oder: Wenn einer eine Reise tut...

Tja Leute, Claus und Matthias hatten zum 8. "PANer & Friends"-Treffen in das Schwarzwaldhotel nach Freudenstadt eingeladen.

 

Mit Gerhard, Andreas, Günni & Silke, Peter, Uwe & Anja, Wolfgang, Thomas, Martin und Gaby & Achim folgten zwölf fröhliche Nordlichter dieser Einladung, die fester Bestandteil in unseren Kalendern ist. Zunächst galt es, die Anreise zu organisieren. Da wurde geplant, abgestimmt, gebucht, storniert, verworfen und wieder geplant. Schließlich waren es in jede Richtung rund 800 km und für Peter kommen noch 200 km und zwei Stunden Fährfahrt hinzu. Motto also: "Ist er der Plan erst gut gelungen, verträgt er auch noch Änderungen".

Anreiseroute, Tag 1
Anreiseroute, Tag 1

Unter´m Strich reisten bis auf Wolfgang und Gerhard alle am 11./12.09. an, um einen zusätzlichen Tourtag am 13.09. genießen zu können. Doch das mit dem Anreisen war schwieriger als gedacht. Anstatt Andreas am Treffpunkt HASSELHÖHE anrauschen zu sehen, erreichte uns seine SMS "Bin liegen geblieben, vermutlich Batterie, besorge andere von zu Hause, komme nach". Martin, Peter, Gaby & ich also rauf auf die Motorräder und losgezischt zu einer flotten Fahrt durch die Heide, Richtung HANNOVER. Dort ereilten uns zwei unschöne Dinge. 1. Regen und 2. die nächste Andreas-SMS "Liegt nicht an Batterie, vermutlich Regler oder Lichtmaschine, beides in meiner Werkstatt vorhanden, warte seit 1,5 Stunden auf den ADAC".

Wir uns also in Regenzeug verpackt weiter gen Süden. Nächster Stopp, nächste SMS "Bin auf dem Weg zur Werkstatt, nicht mit dem ADAC sondern mit Kumpel Matten". Na ja, was soll ich Euch sagen: Wir kamen gegen 1700 Uhr im Übernachtungshotel "Zum Schäferhof" in ALSFELD an und trafen dort wie verabredet auf den Thomas. SMS "Ein verbrannter Kabelkontakt war Fehlerursache, bin wieder im Rennen". Und nachdem wir die Schutzengelchen hatten hoch leben lassen und schön satt waren, hörten wir die Triumph anrauschen. Andreas, dieser verrückte Hund, war die ganze Strecke über die Autobahn im Regen und in die Dunkelheit hinein in 3,5 Std durchgedonnert - Respekt! Noch ein Satz zum Übernachtungshotel: Wer im Raum ALSFELD eine Herberge sucht, ist dort gut aufgehoben. Und eine kostenfreie Mopedgarage gibt es auch.

Anreiseroute, Tag 2
Anreiseroute, Tag 2

 

 

 

 

12.09., Tag zwei der Anreise, gestaltete sich weit weniger regnerisch als der Vortag. Dafür hatte ich mit der Route keine so glückliche Hand. Langweilig, zu viele Ortschaften und Kreisverkehre und eine bei Garmin vorhandene, in der Realität aber noch nicht gebaute Straße zwang uns zum "Frunseln" im Pforzheimer Feierabendverkehr. Grässlich! Schwamm drüber!

Für unsere "Nachzügler" Wolfgang und Gerhard war der 12.09. Anreisetag eins. Aber, frei nach Kendal Burt und James Leasor... "Nur einer kam durch..." Die Erlebnisse des Gerhard B. sind diesem einen eigenen Beitrag wert.   :-))

Auch diese netten Biker kamen bei Regen an
Auch diese netten Biker kamen bei Regen an

FREUDENSTADT empfing uns "nieselig", was sich allerdings weder auf unsere noch auf die Laune der anderen bereits angereisten PANer auswirkte. Im Nu waren die kleinen Ärgernisse der Anreise vergessen, die Quartiere bezogen und wir befanden uns mitten in einer unserer Lieblingsbeschäftigungen: Quatschen, reden, albern, Bierchen stemmen. Und das Hotel tat sein übriges, damit wir uns wohl fühlen konnten.

Peter bei der Laudatio
Peter bei der Laudatio

Apropos Hotel: Matthias und Claus hatten wieder einmal eine sehr glückliche Hand! Angemessene Preise, sehr ordentliche Zimmer, ein schöner Wellness-Bereich, ausgesprochen reichhaltiges und schmackhaftes Essen, nettes Personal, Tiefgarage usw.! Das die Beiden auch wieder sehr schöne Tourenvorschläge bereit hielten, sei - weil schon so selbstverständlich - nur am Rande erwähnt. Oder wie Peter in seinen Dankesworten an die Organisatoren u. a. ausführte: "Hoch sollen sie leben, dreimal hoch!" Dem ist nichts hinzu zu fügen.

Einkehrschwung
Einkehrschwung

Freitag, der 13.09., startete mit Wetteroptimismus. Grund genug, dass wir "STOC Nord"´ler uns für die längste der vorgeschlagenen Touren entschieden. 346 Schwarzwald-Kilometer aus der Ideenschmiede von Matthias. Ich gebe zu: Wir mussten aus Zeitgründen etwas verkürzen und kamen auf "nur" 280 km Fahrspaß - aber allein für diese Kilometer hatte sich die weite Anreise aus dem Norden schon gelohnt! Gaby und ich haben auch gleich beschlossen: 2014 Urlaub mal wieder im Schwarzwald! Den Tourguide für diesen Tag übernahm wie so oft der Thomas - und das hat er, inklusive der Routenänderungen, wieder einmal brillant hingekriegt! Nicht ganz so brillant war, dass ich es beim Mittagshalt schaffte, mein Motorrad umzukippen und mir dabei mächtig den Oberschenkel zerrte - tut jetzt noch sakrisch weh! Meinen Kameraden, die mir das Mopped wieder hinstellten, an dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank!!

Wolfgang
Wolfgang

 

 

Samstag, der 14.09., begann mit einem tollen Frühstück und einem Ständchen auf unseren Wolfgang, der Geburts-tag hatte. Ich glaube, der Wolfgang hat sich gefreut... er kann´s halt nicht so zeigen... gelle, Wolfgang?   :-))

Route 14.09.
Route 14.09.

Ansonsten begrüßte uns der Samstag wie erwartet verregnet. Es begann das große Debattieren, wann und wohin wir denn starten sollen. Und dann habe ich nicht schlecht gestaunt, wie es sich entwickelte... Thomas fuhr einen Studienkollegen besuchen, Martin begabt sich zum Verwandtenbesuch in die Schweiz, Günni wollte sich wohl noch einen weiteren Tag an die schwarzwälder Höhenluft aklimatisieren, Wolfgang drehte sich urplötzlich um und startete mit einer anderen Gruppe (die dann prompt in einen glimpflich verlaufenen Unfall verwickelt wurde), Peter war wie geplant mit Matthias aufgebrochen und Andreas konnte sich nun so gar nicht entscheiden... Kurzum: Gegen 1000 Uhr starteten Gaby und ich zu einer Solotour, die aus der Feder von Claus stammte. Nach kurzer Zeit wurde das Wetter immer freundlicher und die Route erwies sich als ausgesprochener Glücksgriff. Gegen 1700 Uhr erreichten wir äußerst zufrieden das Hotel.

Auf dem Weg zur "Hessenmühle"
Auf dem Weg zur "Hessenmühle"

Am 15.09. waren wir ordentlich unter Zeitdruck. So sehr, dass wir es nicht mehr schafften, bei vielen Freunden ordentlich Adieu zu sagen. Das war sehr schade! Wir hatten jedoch rund 450 Landstraßenkilometer bei sehr ungnädigem Wetter vor der Brust und das zwang zu raschem Start. Ok, Thomas, der wieder den Tourguide machte, führte uns auf kurzen Abschnitten auch über die Autobahn, damit wir auch ein "bisschen Meter machen" konnten. Lange Rede - kurzer Sinn: Um 1800 hatten wir unser "Schutzengelbierchen" auf Kosten von Wolfgang (vielen Dank, mein Lieber!) auf der Terrasse der "Hessenmühle" (sehr empfehlenswertes Haus) intus und verabredeten uns für 1900 Uhr zum Abendessen.

Rinteln: Letzter gemeinsamer Stopp
Rinteln: Letzter gemeinsamer Stopp

Und der 16.09. verlief wie beim STOC Nord gewohnt. Es begann sich aufzulösen. Aufgrund des großen Einzugs-bereiches unseres STOC - im Süden am Dümmer See, im Norden auf Amrum - begannen schnell unterschiedliche Reiserouten. Gaby und ich hielten mit dem "Kern" der Reisegruppe (Thomas, Andreas, Anja & Uwe) noch bis RINTELN durch. Nach einem Mittagssnack nahmen wir die Autobahn bis Hannover und schnürten dann auf Landstraßen durch die Lüneburger Heide nach Hause.

Matthias & Claus
Matthias & Claus

Fazit für Gaby und mich:

Wieder einmal war "PANer & Friends" ein Treffen für uns, zu dem wir lange Anmarschwege gerne in Kauf nehmen. Wie immer eine runde Sache, für die wir Matthias und Claus ganz herzlich danken! Mit Grausen denken wir bereits heute an die Zeit, für die die Beiden angekündigt haben "Wir hören auf!". Doch jetzt nehmen wir uns erst einmal Sepp Herberger zu Hilfe und interpretieren frei: "Nach dem Treffen ist vor dem Treffen" und in diesem Sinne freuen wir uns bereits jetzt auf "PANer & Friends 2014"!

 

 

 

Herzlichst

Euer

Webmaster Achim

 

 

Sicher ist sicher oder...
Sicher ist sicher oder...

Kleine Frechheit im Nachsatz:

9 Motorräder starten zu einer 800-km-Reise:

  • 1 Triumph benötigt 1 Werkstatt-aufenthalt für 800 km,
  • 1 BMW benötigt 2 Werkstatt-aufenthalte für 300 km,
  • 1 Goldwing nimmt sicherheits-halber den Anhänger,
  • 6 Pan-European fahren zum Treffen.
... lieber BMW-like?
... lieber BMW-like?

Fragen?... Und bitte nur Schmunzeln, nicht ernst nehmen und nicht ärgern!

 

PS: Ich war mehrfach stets zufriedener BMW-Fahrer

 

 

Bilder von Susi K., Norbert W., Martin, Thomas W und Gerhard - DANKE!

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Dez. 2011