03.10.  -  Saisonabschlusstour beim STOC Nord

 

 

Unser Kamerad Thomas hat sich mächtig ins Zeug gelegt und uns eine schöne Saison-abschlusstour kreiert, die er auch selbst anführte. Nachdem ich seine Route gesehen hatte, versprach ich Euch:

 

"Tja, und nun ist die Route fertig und

steht hier zum Betrachten der Routenkarte zur Verfügung.

 Und ich sage Euch: Das wird ein Knaller!!

 Thomas ist diese Route in ähnlicher Form schon einmal

mit Andreas, Gaby & mir gefahren... erste Sahne!"

 

Und wie der Tag gelaufen ist, erfahrt Ihr nun von Thomas selbst.

 

Hier ist sein Bericht:

gut gelaunter Tourguide
gut gelaunter Tourguide

 

 

Also was soll ich sagen, damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet, als ich zur Saisonabschlusstour eingeladen hatte. Sage und Schreibe 23 Personen und 16 Motorräder umfasste unsere Gruppe.

vom Dümmer zur Abschlusstour: Anja & Uwe
vom Dümmer zur Abschlusstour: Anja & Uwe

Aber alles der Reihe nach. So gegen 9 Uhr habe ich mich zum Treffpunkt in Kaltenkirchen aufgemacht. Schließlich wollte ich als Tourguide doch nicht zu den letzten gehören, die am Treffpunkt eintrudeln. Nachdem ich noch kurz vollgetankt hatte, erblickte ich auf dem Parkplatz auch schon Udo, der seine Anreise schon sehr zeitig gestartet hatte. So gegen 7 Uhr 30 hatte er seine Heimat verlassen und sich vielleicht insgeheim Hoffnung gemacht, den Titel „Weiteste Anreise“ einzuheimsen, da uns unsere beiden Amrumer PAN-Fahrer heute nicht begleiten konnten. Ich schmunzelte nur und meinte "Wart’s mal ab", denn Anja und Uwe vom Dümmer hatten sich bei mir telefonisch angekündigt. Nach und nach trafen die andere STOC-Mitglieder ein und dabei waren dann auch unsere beiden weitgereisten vom Dümmer. Großes Hallo und allgemeine Begrüßung und nach ein bisschen Klönen sollte es dann auch losgehen.

Die Reiseroute
Die Reiseroute

Pünktlich um 10 Uhr starteten wir dann mit unserer „kleinen“ Reisegruppe. Gleich am Ortsausgang von Kaltenkirchen gab es das erste Kurvenschmankerl – die Schmalfelder Kurven. Von dort führte die Tour weiter über Bimöhlen immer grobe Richtung Norden. Ich hatte mich bemüht weitgehend auf kleinen Straßen zu bleiben, was auch im Großen und Ganzen gelang. Neumünster haben wir nur am Rande touchiert um dann Richtung Westensee weiterzufahren.

Der "Fischmeister"
Der "Fischmeister"

Der „Fischmeister“ am Westensee war der erste Rastpunkt und den ersten Törn von gut 70km hatten wir abgespult. Nachdem alle die Motorräder abgestellt und die Helme abgenommen hatten, riss dann auch die Bewölkung auf. Bei leckeren Fischbrötchen und der ein oder anderen Tasse Kaffee haben wir dann in der netten „Fischbar“ den Blick auf den Westensee genossen. Wie immer gab es viel zu erzählen, zu lästern und zu fachsimpeln.

Nach einer ausgiebigen Rast ging es dann weiter Richtung Preetz und wieder hielten wir uns auf kleinen Straßen, wobei wir doch das eine Mal etwas gefordert waren. Ein Landwirt mit seinen Riesentraktor und dem ebenso großen Silageanhänger kam uns entgegen und versperrte die gesamte Fahrbahn. So nach dem Motto ich bin hier der stärkere und größere, seht doch zu wie ihr vorbei kommt. Die ganze Gruppe musste dann über den Grünstreifen ausweichen. Eine etwas glitschige Angelegenheit in dem relativ hohen feuchten Gras, aber wir haben es alle mit Bravour gemeistert. Weiter ging´s auf kurvigem Geläuf und Malente kam in Sicht.

große Augen - großes Staunen
große Augen - großes Staunen

Im Zentrum liegt ein kleiner Parkplatz etwas versteckt und den haben wir angesteuert. Der zweite Törn mit gut 55 km war auch abgearbeitet. Helme verstaut, hierbei dem armen Triumphfahrer einen Koffer zur Verfügung gestellt (Andreas liebt in solchen Momenten seine PAN-Mitfahrer ganz besonders) und nach wenigen Metern Fußmarsch standen wir vor der Schinkenräucherei Petersen bzw. ein Teil von uns auf der gegenüberliegenden Straßenseite vor einem Eiscafé. Essenfassen war angesagt und der Großteil von uns ließ es sich bei einer leckeren Schinkenplatte gut gehen. Wobei hier auch besonders die leckeren Gurken zu erwähnen sind – oder Frauke?

Aber wie heißt es so schön – Platz für ein Eis ist immer. Also, den Rest der Truppe auf der anderen Straßenseite besucht und schnell noch ein paar Kugeln Eis in der Waffel geordert. Dann sollte es nach der einstündigen Rast weitergehen. Also das ganze Rückwärts: Jacken anziehen, Helme hervorholen, aufsetzen und auf´s Motorrad schwingen.

Nachdem sich die Gruppe wieder durchsortiert hatte und jeder (na ja fast jeder) wieder seine Position inne hatte, konnte es weiter gehen. Raus aus Malente und um den Kellersee herum und wieder waren wir in Malente, beim Abbiegen war die Gruppe etwas auseinander gerissen worden, also ein kurze Halt am Straßenrand und „Schäfchen zählen“ – übrigens ein Hauptbeschäftigung eines Tourguides, welche vornehmlich unter Zuhilfenahme der Rückspiegel erfolgt. Da waren sie alle wieder und es konnte weitergehen. Die Straßen um Malente herum Richtung Bosau am Plöner See waren doch etwas stärker frequentiert, sodass es bis hinter Bosau mehr eine Pflichtveranstaltung war.

Parkplatz "Café Ehrgarten"
Parkplatz "Café Ehrgarten"

Aber dann lief es wieder besser. Wir näherten uns – wie sollte es anders sein - auf Nebenstraßen und gut ausgebauten Wirtschaftswegen dem Café Ehrgarten in Quaal. Einige wenige von uns (Gaby, Achim und Andreas) waren mit mir im Frühjahr schon einmal dort gewesen. Der Rest der Truppe wusste noch nicht was es mit diesem Cafe auf sich hat. Nachdem wir zwischen diversen Autos unsere Motorräder geparkt hatten, konnte es losgehen.

auf die Tische - fertig - los!
auf die Tische - fertig - los!

Die erste Aufgabe bestand darin, für uns 23 Personen diverse Tische zu organisieren. Die Tische des Café stehen in einem sehr schönen weitläufigen Garten um einen Teich herum angeordnet, sodass es gar nicht auffällt, dass hier schätzungsweise 50 bis 60 Personen verweilten und die Herbstsonne genossen. Nachdem nun die Sitzgelegenheiten erfolgreich „requiriert“ waren, führte der Weg zum Kuchentresen. Selbstbedienung war angesagt und ehe wir uns versahen waren wir mit Kaffee und Kuchen wieder draußen an den Tischen.

Aussichtsturm für Fische: Menschen gucken...
Aussichtsturm für Fische: Menschen gucken...

 

Achim entdecke eine echte Kuriosität im Teich: eine mit Wasser befüllte Glasglocke, die unterhalb der Wasser-oberfläche zugänglich war, schien bei den Fischen sehr beliebt zu sein. Die Fische schwammen von unten in die Glocke und stiegen in Ihr auf, sodass sie somit oberhalb des Wasserspiegels waren und aus der Glocke heraus die Umgebung über der Wasseroberfläche betrachten konnten – quasi ein Aussichtsturm für Fische.

und Tschüss...
und Tschüss...

Das Café Ehrgarten war dann auch die letzte Zwischenrast und wie es dann oft so ist – das Einzugsgebiet des STOC-Nord ist ja doch etwas größer- machten sich einige von hier aus auf den direkten Heimweg. Auch Anja und Uwe nahmen die „Rote Route1“ direkt Richtung Heimat. Denn sie hatten ja noch einige Kilometer abzuspulen und sind heute Abend hoffentlich nach fast 700km Gesamtfahrstrecke wieder heil und gesund angekommen. Für den Rest der Gruppe führte der letzte Abschnitt der Tour nach Kayhude zum Heidkrug – unserem STammtisch-Lokal. Hier war dann allgemeine Verabschiedung und jeder machte sich dann mehr oder weniger alleine auf die letzten Kilometer zu seinem Wohnort.

Fazit:

Eine gelungene Saisonabschlusstour bei wunderschönem Wetter mit tollen STOC-Nord´lern.

 

P.S.:

Dabei waren: Iris + Rolf, Udo, Gerd, Hilli + Manni, Gaby + Achim, Andreas, Silke + Günter, Günther L., Renate + Wolfgang, Anja + Uwe, Frauke + Claus, Susann + Matten, Gernot, Martin und ich und als Tourguide (Thomas W.)

 

 

Anmerkung und Ergänzung Eures Webmasters:

 

Lieber Thomas,

ganz herzlichen Dank für diese wieder einmal ganz klasse vorbereitete und organisierte Tour!! Und auch für Deine glückliche Verbindung zum Wettergott können wir Dich nur loben - super!

Gaby und mich hat es außerdem ganz besonders gefreut, dass Susann dabei sein konnte! Und mit Udo war ein sympathischer und netter Kamerad neu dabei. Tja, und dann ist noch dem Wolfgang zum neuen Mopped zu gratulieren. Unser Daumendruck gilt aber auch Renate, für die wir hoffen, dass ihr Popo genauso zufrieden mit der FJR ist, wie der Wolfgang mit dem Handling des Motorrades. Euch Beiden eine stets glückliche Fahrt!

Und Nicole drücken wir die Daumen, dass sie schnell wieder gesundheitlich auf dem Posten ist.

 

Und wer den Routendownload sucht, schaut in´s Archiv. Nr. 32.

 

 

Herzlichst Eure

Gaby & Achim

 

 

 

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