01.-04.05 - STOC Chaptertreffen Kalletal

 

 

Auf geht´s zum STOC OWL nach Kalletal in den Gutshof Hankenegge!

Treffpunkt an der A1
Treffpunkt an der A1

Der STOC OWL hatte zum STOC Chapter-Treffen eingeladen. Vom STOC Nord folgte mit Frauke & Claus, Gaby & Achim, Thomas, Gerhard, Peter und Günni eine sechs Motorräder starke Abordnung der Einladung. Obwohl Claus schon recht früh eine An- und Abreiseroute ausgearbeitet hatte, stand er diesmal nicht als Tourguide zur Verfügung. Das übernahm für Thomas und Gerhard dann ich, während Peter und Günni auf einer separaten Route anreisten.

Gerhard holte Gaby & mich zuhause ab und wir pickten dann Thomas in seiner alten Heimat an der A1 auf.

Überraschungstreffen
Überraschungstreffen

 

 

Wir waren vielleicht 45 Minuten unterwegs, als plötzlich mitten auf einen einsamen Feldweg eine Pan-European herumstand. Frauke & Claus hatten eine touristische Solo-tour vor und wir hatten sie bei einer Pause eingeholt. Nach kurzem Plausch ging es weiter.

Regenklamotten an
Regenklamotten an

Meinen ersten geplanten Einkehrstopp ließen wir links liegen. Es war noch zu früh für eine Kaffeepause. Doch schon wenige Kilometer weiter zwang uns einsetzender Niederschlag in die Regenklamotten. Dann schaffte ich das Kunststück, an meinem 2. vorgeplanten Halt vorbeizufahren und wir landeten ersatzweise bei McDonald...  Gut gemacht, Guido   :-))

Immerhin war es da gerade trocken. Wenig später sah das am Fuße des Kaiser-Denkmals an der Porta Westfalica schon wieder anders aus. Und die Bilder von Gerhard zeigen einen entsprechend nieseltrüben Blick ins Tal.

Personenfähre Veltheim
Personenfähre Veltheim

Von der Porta Westfalica aus, glaubten wir nur noch einen ca. 25-km-Ritt mit einer Weser-Fährfahrt bei Veltheim vor uns zu haben. Doch Pustekuchen. Die Fähre entpuppte sich als reine Personenfähre. Damit war auch klar, warum MapSource keine Route über diese Fähre bauen wollte... Na gut, weil es dort so idyllisch war, blieben wir zum schwatzen und Ziggi rauchen ein paar Minuten dort stehen. Diese Zeit nutzte Gerhard, die BMW-Zündung, das Licht, die Zusatz-leuchten und die Heizgriffe in Betrieb zu lassen... und die Karre sprang prompt nicht mehr an. Also erst einmal Verkleidung auf - Starthilfe - kein Erfolg. Dann Anschieben... ist hier schnell getippert aber wir kamen erst nach nervigen 60 Minuten zu Potte. Dann nach vielleicht 10 km zum Tanken... wieder anschieben. Und zu guter Letzt trafen wir kurz vor dem Ziel noch auf eine wegen Unwetter am Vortag gesperrte Straße, deren Umfahrung sich als gar nicht so einfach erwies. Als wir schließlich den Gutshof Hankenegge erreichten, waren wohl erneut 60 Minuten vergangen... und die BMW-Batterie weigerte sich immer noch, den Starter in Bewegung zu setzen...

Hinter vorgehaltener Hand  :-))
Hinter vorgehaltener Hand :-))

Na gut, erst einmal ein Bierchen auf die Schutzengelchen und hinter vorgehaltener Hand ein wenig BMW-Geläster.

Vor dem Abendessen begrüßte uns der Michael H. für den STOC OWL und stellte uns sein neues "Beim-Abbiegen-von-der-Hauptrichtung-kommt-ein-Wachposten-hin"-Touren-konzept vor. Ich gestehe: Ich hab´s nicht gleich kapiert, sah und hörte, dass ich damit nicht allein war und gestehe im Nachhinein: "Für größere Gruppen (so ab 8 Motorräder) ist das eine tolle Sache, die zügiges Vorwärtskommen erheblich erleichtet! Nachahmenswert!"

Bodo hat´s geschmissen
Bodo hat´s geschmissen

Nach einer guten Nacht ging es ans ordentliche Frühstück und der neue Tag konnte beginnen. Er stand allerdings unter keinem wirklich guten Stern. Gerhards Dicke wollte auch mit frisch geladener Batterie nicht anspringen und er organisierte einen Akku-Neukauf, während wir anderen in zwei Gruppen auf die Moppeds stiegen. Allerdings kamen wir nicht weit. Etwas weiter oben habe ich schon das Unwetter vom 30.04. erwähnt. Folge waren unter anderem auch stark verschlammte, höchst glitschige, Fahrbahnen. Prompt hat es unseren Kollegen Bodo vom Mopped gehauen und zwar so unglücklich, dass wir einen Rettungswagen rufen mussten. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Bodo sich neben sehr schmerzhaften Prellungen/Dehnungen auch einen Schock und einen Riss des Beckenknochens eingefangen hat... und das Mopped weitestgehend unbeschädigt. Hoffentlich ist schnell alles wieder gut!

Havarist
Havarist

Zur Mittagsrast (bei einem sehr angenehmen griechischen Restaurant) gesellte sich zu den kalten Temperaturen auch noch unangenehmer Nieselregen. Folge: Einige, zu denen auch Gaby & ich gehörten, brachen die Tour ab. Aus den beiden Reisegruppen wurde eine gemacht... und prompt verfranzte sich ein Teil der Teilnehmer und Michaels schöner Nachmittagsplan geriet völlig aus den Fugen.

Beim Hotel angekommen trafen wir auf Gerhard "The frustrated BMW-Driver" B. Auch die neue Batterie vermochte der Dicken kein Leben einzuhauchen. Also wieder ein Haufen "Woran-könnte-es-liegen"-Theorien und letztlich... ADAC. Wenn das so weitergeht, werden die den Gerhard aus der Versicherung schmeißen! Derzeit lautet die meistvertretene - von mir nicht geteilte - Annahme zur Defektursache: Anlasser defekt.

Auch wenn der Gerhard natürlich Trübsal blies - dem grundsätzlich fröhlichen Abend tat das keinen Abbruch, wozu das gute Essen wesentlich beitrug. Und als dann alle im Bett waren, war wohl jeder wieder irgendwie mit sich und seiner Welt im Reinen - gut so!

Strahlend ging es in den Samstag. Alle ausgeruht, gutes Frühstück, Sonne satt (aber saukalt). Es versprach ein guter Tourentag zu werden. Entsprechend fröhlich brachen wir alle auf. Erster Stopp war - wenn ich mich recht entsinne - die "Bauernburg Ottenhausen". Und dann war da noch die Sache mit dem leeren Tank, gelle Günni? Und die "Ich-muss-mal-eben-tanken"-Aktion zeigte eine klitzekleine Schwäche des geilen Michael´schen Tourenprinzips auf, die zu einem Verbesserungsvorschlag führt: Es kann immer dazu kom-men, das Mitfahrer verloren gehen. Deshalb könnten, neben den relevanten Telefon-nummern, auch die Haupt-Pausenstationen bekannt gegeben werden, sodass verlorene Tourteilnehmer wieder aufschließen können.

 

Aufschließen war in diesem Fall zum "Kloster St. Andreas am Walde" in Altenbeken möglich. Was dank Handyeinsatz auch gut geklappt hat. Für den nächsten Stint zum STammtischlokal des STOC OWL, dem Hofcafé "op de Limeke" waren alle wieder beisammen. Also: schönes Wetter, klasse Route, prima Pausenstationen - alles supi, ein rundum toller Tag!

Und das galt auch für den abschließenden Abend mit dem guten Essen und unser aller Lieblingsbeschäftigung - dem Quatschen.

 

Für den 04.05. hatten wir - also die STOC Nord´ler - den Rückreisestart auf 1000 Uhr gelegt. Da außer Michael alle Anderen früher starteten, bescherte uns dies eine richtige "Tschüss-bis-bald-Orgie"... mal was Neues für mich. Frauke & Claus hatten eigentlich wieder eine separate Reise geplant, entschieden sich wie Martin B. aber auf den allerletzten Drücker doch mit uns gemeinsam zu fahren. Martin ging es bald schon mit uns zu langsam... kurz hinter der Weserfähre Großenwieden-Rumbeck bog er ab und der Claus?... Na ja, da war wieder was mit ´nem leeren Tank... und weil der Claus clever ist, holte er die verlorene Tankzeit dadurch wieder ein, dass er die Fähre über die nächstgelegene Brücke umfuhr. Gelang ihm auch vortrefflich. In der Ortschaft Rohden flitzte er vorfahrtberechtigt an uns vorbei und lies sich bis zum Steinhuder Meer weder einholen noch von den Lichthupensignalen hinter ihm aufhalten. Und damit verloren wir Frauke & ihn für die Heimfahrt endgültig, weil ich die Strecke ab Steinhude modifiziert hatte.

Unser Tross machte sich also über die Pausen-Fischbrötchen her und dann ging es frisch gestärkt auf den nächsten Stint bis zum "BUND Naturhotel Gut Sunder", Nähe Winsen an der Aller. Übrigens ein wirklich lohnenswerter Haltepunkt. Sehr idyllisch gelegen, wunderbar gepflegt und mit einer sehr angenehmen Gastronomie.

Den Schlusspunkt unserer gemeinsamen Fahrt setzten wir in Toppenstedt bei Thieshope. Thomas nahm ab hier die Autobahn Richtung Heimat unter die Räder, Günni und Peter schnürten schnellstmöglich Richtung Ahrensburg und Gaby & ich trödelten über kleine Straßen gen Trittau...

 

Für mich war es ein sehr gelungenes Treffen. Ich bin ja ein Fan dieser nicht zuuu großen Events, wo man noch jeden kennt oder in 2 oder 3 Tagen kennen lernen kann. Michael mit dem STOC OWL hatte wieder einmal eine sehr glückliche Hand bei der Auswahl des Hotels und den Tourenrouten, die Ihr auch in unserem Routenarchiv findet. Und das für mich neue Touringkonzept hat mir gefallen. Nicht durchgehend war uns das Wetter gewogen, die BayerischenMotorenWerke haben uns geärgert und die Schutzengelchen haben den Bodo vor Schlimmerem behütet. Ende gut - alles gut! Einen dicken Dank dem Michael & Team!

 

 

Herzlichst Euer

Achim

 

 

 

 

PS: 81 € im Spendenschwein für "Orange House" haben mich peinlich berührt - sorry!

 

 

 

Bilder: Hoffotograf Gerhard, Claus und Achim

Sehr geschätzte Besucher,

 

aus juristischen Bedenken und wegen der Spam-Gefahr ver- zichtet diese Page bewusst auf ein Gästebuch.

Kritik, Anregung, Lob und Tadel sowie Anfragen, nehmen wir jedoch gerne auf.

Bitte nutzen Sie das Kontakt-Formular.

 

Ihr "STOC Nord & Freunde"

Kontaktformular
Kontaktformular

RollOut:

Dez. 2011