19. - 22.09.    -    Die "elder gents" im Solling und Weserbergland

Motto: Fahren, quatschen, fröhlich sein!

 

 

Günni schickt uns auf die Reise
Günni schickt uns auf die Reise

Tja Leute, zum 5. Mal trafen wir "elder gents" des STOC Nord uns zur "Altherrentour". Wobei "alt" ja relativ ist: Altersspanne 56 bis 79 Jahre - das ist schon ´ne Hausnummer!

Wir, das waren Kai, Peter, Wolfgang, Jürgen, Udo, Achim und in letzter Sekunde entschlossen, der Claus.

Und damit auch alles klappt, brachte der Günni den Peter zum Startpunkt in Braak am Ostrand Hamburgs. Das war eine nette Idee und tolle Geste.

Anreiseroute ostwärts an Hannover vorbei
Anreiseroute ostwärts an Hannover vorbei

Für die Anreise hatte ich mir in Kopf gesetzt, ausnahmsweise einmal nicht westlich um Hannover herum zu fahren, sondern eine "Ostpassage" zu suchen. Und dies, ohne die öden Strecken entlang der Werkstore von VW, Salzgitter AG oder Kali & Salz zu erwischen.

Gleichzeitig sollte die Route einen brauchbaren Kompromiss zwischen flott und interessant bilden, lag der Startzeitpunkt doch bei späten 10:30 Uhr, damit auch der Udo eine vertretbare heimatliche Startzeit erhält.

 

Versuch gelungen? Nun ja, verkehrsarm waren die Straßen durchaus und die Industrieviertel haben wir nicht zu Gesicht bekommen aber für Biker waren doch ordentliche "Längen" enthalten. Trotzdem - wohl auch dank des guten Wetters - war die Laune durchweg gut.

"Ein-Schlauch-Tanke"  :-)
"Ein-Schlauch-Tanke" :-)

 

Eine witzige Episode bildete das Tanken am Tourende. Günnis Tipp folgend suchten wir "seine" Tankstelle auf. Doch da gab es nur einen einzigen "Superschlauch". Dies kombiniert mit dem Tankwartsfaktotum bedeutete lockere 20 Minuten für 7 Motorräder  :-))   Aber um 17:00 Uhr konnten wir Günni melden: Alle heil eingetroffen!

Auf die Schutzengelchen!
Auf die Schutzengelchen!
gut gelaunte Abendstimmung
gut gelaunte Abendstimmung

 

 

 

Der Anreiseabend im "Gasthaus Johanning" in Uslar-Eschershausen dann so, wie er sein soll. Gutes Essen, ordentlicher Service, viel Plaudern und Anekdoten und das ein oder andere Getränk!

20.09.2016

Edersee-Route
Edersee-Route

 

Für die Touren vor Ort gab uns Thomas W. zwei 230-km-Vorlagen und da er kurz vorher in Uslar war, hatte er mir auch gleich noch die ihm bekannten Baustellen einge-zeichnet - herzlichen Dank, lieber Thomas!

 

Diese Routen habe ich dann auf 260 bzw. 280 km "aufgepimpt". Doch die bekannten Baustellen waren jetzt abgeräumt und neue sollten uns ärgern...

Rast mit Snack aus Peters TC
Rast mit Snack aus Peters TC

 

Auf dem Weg zum Edersee legten wir einen Zwischenhalt ein, der wieder einmal bewies: Wer von Erika zur Tour verabschiedet wird und bei Silke Zwischenhalt macht, der leidet wahrlich keine Not!  :-))

 

Und so konnte Peter aus den Tiefen seines Topcase für jeden Mitfahrer noch eine Leckerei herauszaubern.

Blick über den Edersee von Schloss Waldeck aus
Blick über den Edersee von Schloss Waldeck aus

Der nächste Stint führte uns zum Edersee, am "tollen (Kopfstand)-Haus" vorbei zum "Hotel Schloss Waldeck", wo wir Mittagsrast hielten und den fantastischen Blick über den See genossen.

 

Und weil ich als Tourguide etwas gepennt habe, habe ich nach der Rast eine 15-km-Schleife eingefügt und jeder konnte ein zweites Mal das "tolle Haus" bestaunen  :-))

Sonnenbad am Twistestausee
Sonnenbad am Twistestausee

Den Nachmittagskaffee ließen wir uns am Twistestausee in der Sonne schmecken. Das war schön!

Weniger schön war für mich der Abschluss der Tour, ca. 15 km vor Uslar. Links runter in einen kleinen Waldweg sollte es gehen. "Durchfahrt verboten". Shit! Weil sich auf meinem Navi die Karte nicht schieben lässt, sehe ich die naheliegende Lösung nicht und beschließe: Tourende über die B241 nach Uslar. Da hatte ich aber die Rechnung ohne meine "Fraggles" gemacht. Die erkennen das Naheliegende und verweigern die Gefolgschaft - Rasselbande! Und so erreichen wir das Hotel auf unterschiedlichen Schlussetappen. Streitwert unter 2 € - aber noch einmal gebe ich Euch die Routen nicht! Schlingel, Ihr!   ;-))

Das Schutzengelbierchen und der Abend verliefen dann so wie es sich gehört: Quatschen, Futtern, Frozzeln... und der Ein oder Andere versuchte mich einsamen Tourguide zu foppen - wie mir schien...  :-))

 

21.09.2016

Weserbergland-Route
Weserbergland-Route

 

 

 

 

Heute ging es ins Weserbergland mit dem "Mittags-Haupt-Stopp" am "Köterberg", sowie einer Einkehr-Option auf dem "Dornröschen-Schloss", der "Sababurg".

Pause am Friedhof - Probeliegen?
Pause am Friedhof - Probeliegen?

 

Da Motorradreisen jedoch anstrengend sind, galt es noch vor dem Köterberg eine Rast einzulegen. An der schönen Weser und zufälligerweise direkt neben einem Friedhof.

 

Während die Einen schon mal Probeliegen, ließ sich unser mutiger Peter nicht abhalten - er riskierte einen Blick auf die Grabstätten und stellte zufrieden fest: "Noch hat mich keiner gerufen!"

Köterberg: Mittagsrast
Köterberg: Mittagsrast

 

Bald waren wir dann am Köterberg. Bei schönem Wetter (und das hatten wir) übt diese Höhe auf mich eine ähnliche Anziehungskraft wie die Wasserkuppe aus. Ich find´s einfach schön da.

 

Nicht ganz so toll ist die Gastronomie. Wirkt irgendwie verschlafen und - sorry - auch so ein wenig schmuddelig und abweisend.

Schluß mit Teerdecke
Schluß mit Teerdecke

Tja und dann gings weiter Richtung Sababurg und wir scheiterten zunächst in der Ortschaft Manrode - Straße Richtung Trendelburg gesperrt.

Also Navi befragt und einen Feldweg parallel zur Straße herausgesucht. Doch nach 2 Km - Schicht im Schacht, Ende der Teerdecke. Nach etwas Diskussion Wendemanöver und Ausweg gesucht... der uns im Kreis nach Manrode zurück brachte.

Blieb nur die "große Lösung" und nach 30 km waren wir wieder auf der Route. Ok, 15 km hätte der "direkte Weg" auch in Anspruch genommen.

Vollendete Tatsache: Mopped schon gewendet  :-)
Vollendete Tatsache: Mopped schon gewendet :-)

Am Fuße der Sababurg dann Diskussion: Wollen wir rauf oder lieber nach Sattelrast direkt zum Schutzengelbierchen. Wohl unter dem Eindruck der "Manrode-Ehrenrunde" und der damit etwas fortgeschrittenen Zeit wurde Rücksturz zum Hotel beschlossen. Die Pausenzeit wurde uns im Plausch mit zwei sehr netten Busfahrern verkürzt. Und die Restroute enthielt erfreulicherweise auch keine weitere Bauumleitung.

 

Tourabschluss, Abendessen und der Tagesausklang dann wie immer... Ihr wisst schon wie... :-))

 

22.09.2016

Rückreiseroute
Rückreiseroute

 

 

 

 

Die Rücktour hatte ich wegen unserer "Insulaner" auf 230 flotte Kilometer eingerichtet, damit diese ihre 18:00-Uhr-Fähre noch rechtzeitig erreichen können.

 

Doch Jürgen hatte noch einen Extra-Wunsch: Kranken-besuch in Heide.

Rast am Steinhuder Meer
Rast am Steinhuder Meer

Daher habe ich die Popos der "elder gents" in einem Rutsch von Uslar bis zum Steinhuder Meer gequält  :-))

 

Sind aber alle ohne Murren eingetroffen und nach einem Kaffee und Brötchen gab es die Trennung. Die "Insulaner" rauschten unter Begleitschutz von Claus zur Autobahn und brummten flott gen Norden.

Wir Übrigen folgten der Route und erreichten mit einer Sattelrast das wirklich empfehlenswerte "Seestübchen" am Lopausee bei Amelinghausen und zelebrierten dort eine schöne Abschlussrast.

Epilog

 

Inzwischen sind alle Teilnehmer wohlbehalten in der Heimat und der Blick geht zum "nächsten" Mal.

"Ich freue mich auf unsere Altherrentour, wie der Elbfischer auf den Stint!",

habe ich vor unserer Tour gesagt.

Und das gilt auch für die nächste Tour der "elder gents" und ich hoffe sehr,

dass ich dazu eingeladen werde.

 

Beste Grüße

Euer

Achim

 

PS: Die Weserberland-Routen findet Ihr in unserem Routenarchiv.

 

 

Bilder von Kai, Jürgen, Wolfgang und Achim

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