PANer & Friends 2019

 

 

Autor: Thomas W.

Bilder: Nicole, Susi, Thomas W.

 

 

Tja, eigentlich sollte es ganz anders werden, aber der Reihe nach.

 

Gaby, Achim, Nicole und ich hatten im Winter 2018/2019 gemeinsam eine Woche Motorradurlaub im Schwarzwald geplant und dabei den Termin so gewählt, dass man das Event in Langenau an den Urlaub anhängen kann. Leider mussten sich Gaby und Achim dann von unserem Plan ausklinken, da bei Gaby zunächst einmal Genesung vom Unfall ansteht.

So haben Nicole und ich den Urlaub alleine angetreten. Dies ist aber nicht Gegenstand dieses kleinen Berichtes. Er soll nur erklären, warum wir das allererste Mal nicht auf 2 Rädern zu PANer & Friends anreisten, sondern mit Auto, Anhänger und Motorrad. Nicole hat dies am Anfang etwas missverstanden aber wir haben das dann doch klären können und sie ist dann ganz „brav“ mit mir im Auto gefahren.   :-))

 

 

Donnerstag: 12.09.2019

 

Eigentlich sollte die Anreise aus dem Schwarzwald recht kurz (zeitlich) sein. In Rottweil auf die A81, dann bis Stuttgart und über die A8 nach Langenau. Gott sei Dank haben wir dann noch den Verkehrsfunk gehört, denn wenige km vor Langenau gab es auf der A81 auf Grund eines LKW-Unfalls 21/2 Stunden Verzögerung. Also das Navi befragen und die Anreise über die Landstraßen quer durch die Schwäbische Alb umplanen. So gelangten wir dann am Nachmittag nach Langenau und zum Lobinger Hotel Weisses Ross.

Unsere beiden Gastgeberinnen (Sabine und Sandra) hatten ein wirklich nettes Hotel ausgesucht. Mir wurde nur beim ersten Blick auf den Parkplatz etwas unwohl, denn ich – als ungeübter Anhängerfahrer – befand mich auf einem kleinen, etwas verwinkelten, und fast vollständig belegten Parkplatz. Doch der Schreck dauerte nur wenige Sekunden. Unsere beiden Gastgeberinnen hatten extra für uns PANer einen Parkbereich – den ich nicht gesehen hatte – reserviert und gekennzeichnet. Da wir recht früh am Nachmittag angekommen waren, konnten wir in Ruhe das Motorrad abladen, Auto und Anhänger parken und uns schon frühzeitig zu den ersten Gästen unseres Motorradtreffens gesellen.

Wie üblich allgemeines Hallo, Umärmeln und anfangen zu klönen. Nach und nach trudelten dann auch die anderen Gäste ein, wobei unser STOC Nord nur durch Waldemar, Nicole und mich vertreten war. Wir hatten es uns im Außenbereich des Hotels vor dem Eingang gemütlich gemacht, so dass jeder Neuankömmling gebührend begrüßt werden konnte. Wie von all unseren Treffen bekannt, wurde die Runde immer größer und die Arbeit des Kellners immer mehr. :-)) Schutzengelbierchen trinken ist eben eine gute alte Tradition, die an diesem Nachmittag natürlich nicht fehlen durfte.

Obwohl das Treffen ja eigentlich erst offiziell am Freitag startet, hat es sich bei den meisten Teilnehmern eingebürgert, schon am Donnerstag anzureisen, so dass der Großteil der „Mannschaft“ schon am Abend gemeinsam den reservieren Bereich im Restaurant aufsuchen konnte. Unser beiden „PAN-Scheuchen“ haben auch hier ein glückliches Händchen gehabt. Die Auswahl der Speisen und deren Zubereitung ließen keine Wünsche übrig. Nach einem guten 4-Gänge Menü widmeten wir uns wieder unserer Lieblingstätigkeit, dem Klönen.

Und dann gab es ja noch die Frage, wo soll es am Freitag hingehen, und wer macht den Tourguide. Meistens schauen dann recht einige Leute zu mir und warten darauf, dass ich eine Tour aus meinem Fundus zaubere und den „Guido“ mache. Aber diesmal war es anders. Heinz hatte sich bereit erklärt uns am Freitag durch die Gegend zu führen und somit war die Truppe schnell versammelt.

Heinz, Gerald, Susi und Zappa, Nicole und ich. 4 Motorräder, das versprach eine nette zügige Tour zu werden.

 

 

Freitag 13.09.2019:

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück startete unsere kleine Gruppe um 9:30 Uhr vom Hotelparkplatz und Heinz zeigte uns zunächst einmal das „Rotlichtviertel“ von Langenau. Denn wirklich jede Ampel, die wir im Ort passieren wollten war rot. Aber genug des Spottes. Heinz hatte eine wirklich schöne Tour zusammengestellt und hatte aber wie jeder Tourguide mit den Umleitungen zu kämpfen. Um ein Haar wäre diesem Umleitungswahn unsere Mittagsrast Gasthaus "Zum Hirsch" in Mägerkingen zum Opfer gefallen.

 

Aber hartnäckig hat Heinz eine alternative Route zum Ziel gesucht und gewonnen. Die Wartezeit auf das Essen haben wir sehr vergnügt – wie man an dem einen Bild sehen kann - verbracht. Nachdem wir gestärkt waren, konnte es weiter gehen und so gelangten wir am Nachmittag nach Blaubeuren, um uns den berühmten „Blautopf“ anzuschauen.

Das Parkplatzproblem hatten wir schnell gelöst, dann aber den Fußmarsch in die falsche Richtung begonnen. Gott sei Dank haben wir es nach wenigen hundert Metern bemerkt und sind umgekehrt. Ihr wisst ja, Motorradfahrer sind in ihren Klamotten nicht unbedingt die besten Fußgänger. Am „Blautopf“ angekommen haben wir dann erst einmal im Café einen Tisch requiriert. Irgendwo muss der Motorradfahrer nebst Sozia ja schließlich sitzen, wenn er genüsslich sein(en) Kuchen/Eis verspeisen will oder dem Cappucino frönt oder aber einen Eiskaffee zu sich nimmt.

Zurück im Hotel gab es dann zunächst einmal das allseits bekannte Schutzengelbierchen. Nach Genuss desselbigen ging es dann in die „Waschanlage“ für Motorradfahrer (= eine Runde Duschen).

Am Abend war dann die offizielle Begrüßung durch unsere beiden charmanten Gastgeberinnen.

Das Essen war wie schon am Vortage sehr gut und so klang der Abend mit den schon allseits bekannten Klönen aus. Nicole und ich mussten uns allerdings hier und da die Frage gefallen lassen, ob wir jetzt doch alt und bequem werden, da wir ja mit dem Anhänger angereist sind. Mit dem Verweis auf die Anreisestrecke und den vorausgegangen Urlaub war dann aber alles wieder geklärt.

 

 

Samstag 14.09.2019:

 

Auch heute hat Heinz die Führung unserer Gruppe übernommen. Gerald blieb wegen Magenproblemen lieber im Hotel und als neue Mitfahrer hatten wir Matthias, Guy und Marie-Paule für unsere Gruppe gewonnen. So ging es dann mit 5 Motorrädern (3 x PAN, 1x BMW K1600, 1x Gold Wing) los. Heinz hatte eine große Schleife ´gen Süden geplant, die dann auch entgegen dem gestrigen Tag fast ohne Umleitungen durchfahren werden konnte. Mit der eigentlichen Streckenwahl war Heinz aber nicht so zufrieden. Es fehlten etwas die Kurven und ich als Flachlandtiroler aus Norddeutschland stellte den Vergleich an, dass es ja nicht viel anders als bei uns im Hohen Norden sei. Aber das tat dem Spaß natürlich keinen Abbruch. Zum Einkehren hatte Heinz diesmal einen netten Biergarten an einem See ausgesucht. Da wurde dann natürlich wieder gelästert und einige Zoten gerissen.

 

 

 

Ein Winkebild für die daheimgebliebene Gabi nebst Achim wurde auch erstellt und sofort mit den besten Genesungswünschen verschickt. Die Antwort kam dann auch prompt – gelobt sei was Technik ist.

 

Am Nachmittag legten wir noch einen Zwischenstopp in einem Eiscafe ein und kehrten dann über Blaubeuren – diesmal haben wir aber nicht am Blautopf halt gemacht – nach Langenau zurück. Im Außenbereich des Hotels wieder ein Schutzengelbierchen trinken, und dann begann für mich der vollkommen ungewohnte Teil von PANer & Friends. Ich musste unser Motorrad verladen. An sich kein Problem und genügend helfende Hände waren natürlich auch da, aber eben ungewohnt für mich.

Am Abend gab es dann im Hotel Schwäbisches Buffet. Und ich denke es hat allen gut geschmeckt, zumal es da noch den einen oder anderen Eierlikör zu vernichten galt.

Sandra und Sabine haben dann noch einmal einen offiziellen Teil eingeschoben und uns mitgeteilt, welches Hotel und welche Region die beiden für das nächste Jahr ausgesucht haben. Es soll zum Hotel Rennsteig Masserberg in Thüringen gehen.

 

Aber dann kam der große Knall. Unsere beiden Damen, die dieses Jahr ihr 4. Treffen PANer & Friends ausgerichtet hatten, und in Summe war es das 14. Treffen, möchten den Stab gerne weitergeben. Für sie beide ist mit dem nächsten Jahr definitiv Schluss. Die eine der beiden bekommt erneut Familienzuwachs und die andere orientiert sich beruflich um, sodass in Zukunft nicht genügend Zeit bleibt, um solch ein Treffen zu organisieren.

 

Tja, da schauten alle etwas betreten, da niemand das Staffelholz annehmen wollte. Und ich kann hier schon sagen, dass sich bis zu unserer Abreise am Sonntag auch keiner gefunden hat, der ein Treffen in 2021 organisieren möchte.

 

 

 

Fazit:

 

Ein schönes Treffen, nette Leute, schönes Hotel und ein paar Wehrmutstropfen,

da das 15. Treffen nächstes Jahr vielleicht das letzte sein könnte.

 

 

Webmaster:

Lieber Thomas, vielen Dank für den schönen Bericht!

Aber: Ein Herbst ohne "PANer & Friends?"

Das wäre gruselig!

 

 

Sehr geschätzte Besucher,

 

aus juristischen Bedenken und wegen der Spam-Gefahr ver- zichtet diese Page bewusst auf ein Gästebuch.

Kritik, Anregung, Lob und Tadel sowie Anfragen, nehmen wir jedoch gerne auf.

Bitte nutzen Sie das Kontakt-Formular.

 

Ihr "STOC Nord & Freunde"

Kontaktformular
Kontaktformular

RollOut:

Dez. 2011