Saisonauftakttour 2022

20.04.2022                                                                          Bilder: Manni, Martin, Gerhard

                                                                                                            Vielen Dank dafür

Vorworte

Autor: Thomas
Autor: Thomas

 

 

Eigentlich hatte ich mich ja beim Februar Stammtisch bereit erklärt, die Saisonauftakttour zu organisieren, aber leider kamen ein paar private Termine der ganzen Sache ins Gehege, sodass ich mir nicht mehr sicher war, dass ich das alles im Vorfelde organisieren könne.

Tourguide: Achim
Tourguide: Achim

Zunächst war guter Rat teuer. Wen fragen, der die Tour samt Organisation übernimmt? Bei Achim angerufen, der aber zunächst zögerte, da er noch gar nicht sicher war, ob das BMW R1250RT-/Honda NC750X-Team mit am Start sein würde. Einen Tag später kam aber die Zusage von Achim: „Ja, ich kümmere mich um die Saisonauftakttour“. Da fiel mir erst einmal ein Stein vom Herzen, denn ich wollte unsere lieben MitfahrerInnen ja nicht enttäuschen. Eine Tour hatte ich ja schon zusammen-gestrickt und dem Achim zukommen lassen. Aber er hatte sich was Eigenes überlegt – und diese Tour war aller erste Sahne.

Die Tour

 

 

 

 

 

Unser Ziel

Die Teilnehmer beim Treffen an der Braaker Mühle "Back-Drive"

Der Termin stand ja schon fest: Karfreitag und als Ersatztermin Ostermontag. Und es war gut, dass wir gleich mit einem zweiten Termin aufwarten konnten, denn die Wetterprognosen für den Karfreitag waren nicht so prickelnd. Erstens kalt und zweitens vielleicht noch etwas Regen, also kurzfristig Terminverlegung auf Ostermontag.

Als es heute Morgen los gehen sollte, zeigte das Thermometer bei uns zu Hause mal gerade 4°C an. Nicht so wirklich der Hit, aber es sollte den ganzen Tag Sonne geben und die Temperaturen hatte auch noch Potential in den zweistelligen Bereich.

Als Treffpunkt hatte Achim den Back-Drive in Braak bestimmt. Ein netter Treffpunkt. Man kann Teslas beim Laden zuschauen (gell Uwe, das ist ja dein neues „Hobby“: Tesla laden) oder einen schönen Kaffee auf der Außenterrasse zu sich nehmen. Trotz des weiten Einzugsbereiches des STOC Nord waren alle mehr als pünktlich, so dass es schon vor der vereinbarten Startzeit losgehen konnte. Mit von der Party waren Hilke und Manni, Tanja und Kai, Achim und Gabi, Martin, Gerhard (unser Hoffotograph), Uwe nebst Sohn Till und meine Wenigkeit (Thomas W.).

Nachdem unser Tourguide noch ein paar Worte zum Tourenverlauf in die Runde geworfen hatte, rollte unsere aus 9 Motorrädern bestehende Karawane los. Über Großensee ging es nach Ritzfelde und an der Donnerschleuse überquerten wir den Elbe-Lübeck-Kanal, um dann auf kleineren Straßen nach Ratzeburg zu gelangen. Innerlich hatte ich mich schon auf ein Eis an der Schlosswiese in Ratzeburg eingestellt – ein recht bekannter Motorradtreff, aber der liebe Achim setzte keinen Blinker und fuhr einfach daran vorbei. Richtig gram sein konnte ich ihm aber nicht, denn der Eis-Pavillon war noch geschlossen. Weiter ging es über Klein- und Groß Molzahn und zur ersten Pause. Achim schwenkte auf einen von der Straße über Büsche abgetrennten Radweg ein – und wir brav hinterher. Eine Reiterin und ihr Pferd sahen uns etwas irritiert an, aber das Pferd bleib ganz ruhig und wir parkten die Maschinen am Wegesrand. Hierbei gelang dies dem einen besser und dem anderem schlechter, aber keiner der Fußgängen oder Radfahrer hat sich darüber beschwert.

Wie üblich bei unseren Pausen gab es dann wieder das eine oder andere an Neuigkeiten auszutauschen, oder man hat einfach ein wenig gelästert. Diesem Hobby frönen wir anscheinend alle gerne.

Nach dieser ersten Pause hieß es dann wieder aufsitzen, und wir rollten über Schönberg und Dassow Richtung Ostsee, um zu unserem Etappenziel Boltenhagen zu gelangen. Genauer gesagt war es der Hafen von Boltenhagen, der sich etwas außerhalb des Ortes befindet. Also Motorräder geparkt und Helme verstaut und Richtung Hafenbecken marschiert. Hier hatten wir ein Fischrestaurant mit Außenverkauf anvisiert. Wir konnten sogar einen Tisch direkt an der „Hafenpromenade“ ergattern. Aber nach einem Blick in die Speisekarte und den Preisen beschlossen wir einvernehmlich, dass ein Fischbrötchen und Coffein to Go auch reichen würden. Achim hatte – da ortskundig - etwas abseits noch ein paar Sitzgelegenheiten erspäht, auf denen sich einige von uns zum Plausch niederließen um „tiefgreifende Themen“ zu diskutieren. Unser Tourguide hatte uns eine Pausenzeit von rund 1 ¼ Stunden genehmigt, die für alle ausreichend war.

Als nächstes Ziel hatte Achim das Dielencafé in Kittlitz benannt. Also aufgesessen und unserem Tourguide brav hinterhergefahren. Die Fahrt über kleine Straßen durch recht abwechslungsreiche Landschaft war kurzweilig und ehe wir uns versahen erreichten wir den kleinen Ort nebst Dielencafé. Hier war sogar ein Tisch für uns vorbestellt. – Eine wirklich gute Idee, denn wir haben dort auch schon einmal unverrichteter Dinge weiterfahren müssen, da einfach kein Platz zu bekommen war.
Die Kuchenauswahl ist über alle Zweifel erhaben und so genossen wir an einem sonnigen Tisch unsere persönlichen Favoriten.

Gegen 16:30 Uhr war dann aber langsam Aufbruchstimmung und auf Grund der doch noch recht langen Heimwege trat der Großteil der MitfahrerInnen eine direkte Heimreise an. Ich begleitete Achim und Gaby noch bis Trittau. Wobei wir drei noch einen ganz „netten“ Schreck bekamen. Kurz vor Achims Motorrad brachen zwei Damwild Hirsche aus dem Gebüsch und sprangen über die Straße. Nur gut, dass wir nicht allzu schnell waren!

Die Fahrt über Mölln nach Trittau brachte aber Gott sei Dank keine weiteren Zwischenfälle. In Trittau habe ich dann auch als letzter unseren Tourguide verlassen und mich auf den Heimweg gemacht.

 

Fazit:

Gelungene Tour, nette Leute, schöne Einkehrpunkte, Sonne satt – was will man mehr.

 

Lieber Achim, vielen Dank für diese schöne Saisonauftakttour.

Sehr geschätzte Besucher,

 

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