PANs & Fans 2022

Bericht und Bilder von Thomas W.

25. Mai 2022 – Die Anreise
25. Mai 2022 – Die Anreise

PANs & Fans ist seit nun mehr 25 Jahren ein fester Bestandteil in unserem Motorradterminkalender – und auf das Treffen 2022 haben Nicole und ich uns ganz besonders gefreut, da wir doch leider im Jahre 2020 und 2021 abstinent leben mussten. Ein kleiner fieser Virus hat es zweimal geschafft, dass das Treffen abgesagt wurde. Deshalb geht ein besonderer Dank an Reiner und Peter. Die beiden haben sich nicht verdrießen lassen und für jedes Jahr neue Verhandlungen mit einem Hotel aufgenommen. Das grobe Ziel hieß „Weserbergland“. 2020 sollte es nach Beverungen, 2021 hotelbedingt nach Höxter und 2022 wiederrum nach Beverungen ins Hotel Weserblick gehen. Einigen von uns war dieses Hotel schon bekannt, da dort im Jahre 2013 auch ein PAN-Treffen stattgefunden hatte.

Aber vor der Ankunft im Hotel steht bekanntlich die Anreise. Vom STammtischgeplauder wusste ich, dass Martin, Achim, Gabi, Claudia, Uwe und Waldemar ebenfalls zum Treffen ins Weserbergland wollten. Mit Martin, Gabi und Achim hatten Nicole und ich eine feine kleine Anreisetruppe – Waldemar wollte alleine anreisen und Claudia und Uwe bevorzugten die Anreise mit Auto nebst Motorrad auf dem Anhänger. Uwes neuer Tesla musste hier zeigen, dass er auch mit Anhänger eine gute Figur macht.

Nun galt es nur noch, eine Anreisestrecke und entsprechende Treffpunkte zu kreieren. Hier hatte Achim schon ganze (Vor)Arbeit geleistet und präsentierte uns eine ausgearbeitete Anreise inklusive Aufpickpunkt.

Für die Anreise hatten wir schon den Mittwoch ausgewählt, da wir alle gerne einen Tag länger im Weserbergland verweilen wollten. Nachdem Martin uns am Mittwochmorgen direkt an der Haustür abgeholt hatte, ging es über die Autobahn zunächst Richtung Elbtunnel, um im Süden auf die A1 zu gelangen und am Rasthof Rade die Autobahn zu verlassen. Hier warteten Gabi und Achim bereits bei einem Käffchen auf uns.

 

Nun starten wir als 4-er Grüppchen über die B3 Richtung Schneverdingen, um von hier aus über Landstraßen weiter Richtung Süden zu touren. Über Visselhövede und Walsrode ging es an Neustadt am Rübenberge vorbei. Ich war zunächst etwas verwundert, dass wir nicht das Steinhuder Meer angesteuert und dort eine kleine Rast nebst Fischbrötchenvertilgung unternommen haben. Achim klärte mich dann darüber auf, dass der beliebte Fischbrötchenstand am Parkplatz verschwunden ist und nur noch Touristenfischbrötchen auf der Promenade zu kaufen sind. Wir haben dann unterwegs noch einen kleinen „Verpflegungspunkt“ angesteuert und danach ging es für wenige Kilometer frisch gestärkt auf die A2, was sich aber als keine allzu gute Idee herausstellte, da sich hier auf der Autobahn der Verkehr doch als sehr zäh erwies – um nicht zu sagen: Es staute sich. Aber nach wenigen etwas stressigeren Kilometern haben wir bei Lauenau die Autobahn wieder verlassen, um uns auf Landstraßen Richtung Bodenwerder treiben zu lassen.


Blick vom Hotel auf die Weser – Der Hotelname ist wirklich Programm
Blick vom Hotel auf die Weser – Der Hotelname ist wirklich Programm

Unterwegs plagte uns dann etwas der Kaffeedurst, doch wie es so ist: Es war einfach kein nettes Café auf der Strecke zu finden. Endlich sahen wir in einem kleinen Ort ein Schild „Café“ und Achim, der den „Guido“ machte, schwenke auch schön brav auf die Nebenstraße ein. Aber ein Café konnten wir beim besten Willen nicht finden - nur eine kleine Tankstelle mit separaten Verkaufsladen wurde von uns erspäht – egal: wir wollten einen Kaffee und bekamen wenigsten den dort. Nicole und ich hatten noch etwas „Reiseverpflegung“ (Weingummi) und so machten wir ein kleines improvisiertes Päuschen. Wenn ich mich recht erinnere, hatte Martin sogar noch ein Mandelhörnchen ergattert. 😉

Frisch gestärkt nahmen wir die letzte Etappe in Angriff. Doch kaum hatten wir in Bodenwerder die Weser überquert stellen wir fest, dass die Bundestrasse an der Westseite der Weser Richtung Holzminden gesperrt war. Achim folgte zunächst einmal den Umleitungsschildern, aber wenige Augenblicke später war sein Navi kurzfristig überfordert. Also habe ich kurzerhand für die letzte Etappe die Führung übernommen. Über Ottenstein und die sehr schönen Kurven Richtung Brevörde gelangten wir dann wieder an die Weseruferstraße. Hier ging es dann über Holzminden und Höxter Richtung Beverungen, um schlussendlich im Hotel Weserblick einzutreffen.

Aber wir waren mit Abstand nicht die einzigen, die schon den Mittwoch als Anreisetag auserkorenen hatten. Von den 21 Motorrädern aller angemeldeten Teilnehmer konnten schon am Mittwoch 13 ein trockenes Plätzchen ergattern. – Es ist uns aber allen ein Rätsel geblieben, was die Metallbügel auf den ausgewiesenen Motorradparkplätzen sollen. Als Folge dieser „netten“ Bügel war wildes Parken angesagt. Und wie auf dem Bild unschwer zu erkennen, ist der Titel des Treffen „PANs & Fans“ vollkommen zutreffend. Mittlerweile sind die PAN-Treiber sogar schon in der Minderheit.

Aber was macht man natürlich als Allererstes nach der Ankunft? Ein Schutzengelbierchen ordern und genüsslich Prost sagen. Natürlich gehört auch die Begrüßung der anderen Anreisenden oder bereits Angereisten zum festen Ritual.

Diese beiden Damen beherrschen das Prozedere vorbildlich. 😊
Diese beiden Damen beherrschen das Prozedere vorbildlich. 😊

Nachdem wir alle die Zimmer bezogen, die Waschanlage (Dusche) frequentiert und unsere Motorradklamotten gegen Freizeitkleidung getauscht hatten, konnte der gemütliche Teil des herannahenden Abends beginnen. Für das Abendessen (Buffet) waren auf dem für uns reservierten Tischen extra kleine Aufsteller platziert worden, damit:

a.) wir wussten, wo wir Platz nehmen sollten

b.) die anderen Gäste des Hotels doch bitte andere

Das wir eine große „Familie“ sind, wussten wir ja schon immer – aber nun haben wir es auch noch schwarz auf weiß. 😉

Peter und Reiner begrüßten uns „Frühankömmlinge“ und stellen für Donnerstag schon eine „kleinere“ Tour in Aussicht. Hierbei sollte der Start erst um 9:30 Uhr erfolgen. Unsere altbekannte 7-8-9 Regel wird also auch immer mehr aufgeweicht. Es tritt eben immer mehr die Gemütlichkeit in den Vordergrund.

Nachdenkliche Gesichter
Nachdenkliche Gesichter

26. Mai 2022 - Vorabtourtag

 

Am Donnerstagmorgen startete dann unsere erste Tour. Und ich muss sagen, Peter und Reiner hatten uns für alle 3 Tourtage ein „Rundum Sorglos Paket“ kreiert. Alle Pausenstopps waren vorreserviert. Wir mussten uns wirklich um nichts kümmern. Damit wir nicht als allzu große Gruppe unterwegs sind,  hatten die beiden uns in 2 Gruppen aufgeteilt, welche mit ein wenig Zeitversatz starteten.

Ein nettes Foto vor der Abfahrt. Die Motorräder waren trocken und sauber – die Straßen nass und dreckig.
Ein nettes Foto vor der Abfahrt. Die Motorräder waren trocken und sauber – die Straßen nass und dreckig.
Der grobe Split auf dem Parkplatz war schon etwas gewöhnungsbedürftig und machte das Rangieren nicht immer gerade einfach.
Der grobe Split auf dem Parkplatz war schon etwas gewöhnungsbedürftig und machte das Rangieren nicht immer gerade einfach.
Startaufstellung einnehmen. Uwe und Anja das erste Mal nicht mit der PAN - sondern mit der Moto Guzzi.
Startaufstellung einnehmen. Uwe und Anja das erste Mal nicht mit der PAN - sondern mit der Moto Guzzi.

Reiner führte uns auf unserer Tour zunächst in großen Schwüngen Richtung Sababurg. Hier erfuhren wir dann, dass das Hotel inklusive Gastronomie nicht mehr existent war und die Sababurg z.Zt. einer Renovierung unterzogen wird. Am Parkplatz angekommen teilte sich die Gruppe. Die einen machten sich zu Fuß auf den Weg, die letzten Meter zur Burg zu erklimmen und um Schneewittchen wach zu küssen. Die anderen warteten am Parkplatz auf die „Wandergruppe“ und vertrieben sich die Zeit mit klönen und lästern, was ja bekanntlich von allen Teilnehmern perfekt beherrscht wird.

Peters neues Motorrad wird durch Uwe einer kritischen Sichtprüfung unterzogen. 😉
Peters neues Motorrad wird durch Uwe einer kritischen Sichtprüfung unterzogen. 😉

Nachdem die Fahrer ihr jeweiliges Schneewittchen wieder eingesammelt hatten, führte uns Reiner weiter Richtung Reinhardshagen, um hier die Weser mittels Fähre zu überqueren. Für uns Schleswig-Holsteiner sind Fährfahrten eigentlich nichts besonderes. Wir haben ja den Nordostseekanal und diverse Fähren, die man hier nutzen kann. Die Weserfähren sind im Gegensatz zu den NOK-Fähren kleiner, kosten Fährgebühr und funktionieren zum Teil ohne Motorkraft. Es sind sogenannte Gierseil- oder Rollfähren in Betrieb. Eine Gierseilfähre hängt an einem langen Drahtseil, das sich kurz vor der Fähre aufteilt. Ein Seilende ist am Bug und eines am Heck der Fähre befestigt. Verändert sich nun die Länge der Enden zueinander, verändert sich auch der Anstellwinkel der Fähre zum Strom. Der Druck des anströmenden Wassers drängt sie an das Ufer. Eine andere Technik – die Rollfähre – benutzt statt eines Y-Gierseils zwei getrennte Seile, die an Laufkatzen oder Laufrollen auf einer mit Hilfe von zwei an den Ufern stehenden Pylonen hoch über dem Wasser gespannten Stahltrosse laufen, wodurch die Flussschifffahrt nicht behindert wird.

Wir haben so mit der Rollfähre Veckerhagen - Hemeln ganz gemütlich den Weserstrom überquert.

Idyllischer Weserstrom
Idyllischer Weserstrom
Susi, Susi, man streckt anderen Leuten doch nicht die Zunge raus
Susi, Susi, man streckt anderen Leuten doch nicht die Zunge raus
Weserüberquerung geschafft -  kurzes P….-Päuschen für die Damen.
Weserüberquerung geschafft - kurzes P….-Päuschen für die Damen.

Nach besagtem kurzen Päuschen ging es weiter über Dransfeld Richtung Uslar. Hier hatten Reiner und Peter in der Eisdiele überdachte Plätze reserviert. Nachdem wir alle Platz genommen hatten, begann das Bestellen und ich kann nur sagen: Vorsicht! Die Portionen sind hier etwas für ganze Männer. Das folgende Bild zeigt einen „kleinen“ Erdbeerbecher und rechts am Bildrand ein „kleines“ Spaghettieis. Claudia musste erst einmal Beispielbilder für die heimische Eisdiele machen. Es scheint, dass es bei ihnen in Uetersen Verbesserungsbedarf gibt.


Warten auf die Fähre
Warten auf die Fähre

 

 

 

So gestärkt konnten wir wieder starten. Auf kleinen Straßen führte uns Reiner zur nächsten Weserüberquerung in Wahmbeck.

 

Dort drüben wollen wir hin
Dort drüben wollen wir hin
Poolposition auf der Fähre – und das gute alte GPSmap 278c immer im Blick
Poolposition auf der Fähre – und das gute alte GPSmap 278c immer im Blick

Nach geglückter Fährfahrt sollte es zum Weser Skywalk gehen. Hierbei handelt es sich um eine Aussichtsplattform auf der östlichsten der sieben Hannoverschen Klippen (Wesersandstein), die sich nahe dem Dreiländereck Nordrhein-Westfalen – Niedersachsen – Hessen zwischen den Ortschaften Würgassen und Bad Karlshafen bis zu 80 m über der Weser erheben. Vom Parkplatz zum eigentlichen Weser Skywalk war es noch ein etwas - in Motorradklamotten - beschwerlicher Fußmarsch durch den Wald, so dass nicht alle von uns diese Anstrengung auf sich nahmen. Den Tapferen unter uns bot sich als Belohnung ein wunderschöner Blick aus luftiger Höhe auf die Weser.

Gruppenbild der "tapferen" Wanderer
Gruppenbild der "tapferen" Wanderer

So sehen zufriedene Pan-Treiber aus
So sehen zufriedene Pan-Treiber aus

Nachdem sich unsere Gruppe wieder bei den Motorrädern eingefunden hatte, hieß es erst einmal Luft holen und etwas Flüssigkeit zu sich nehmen. Die „Bergwanderung“ in Motorradbekleidung ist einfach nicht passend – aber was macht man nicht alles für eine schöne Aussicht. Zum Abschluss führte uns Reiner dann wieder Richtung Beverungen ins Hotel zurück, wo wir dem lieben Schutzengelchen zunächst einmal besagtes Bierchen gönnten.

 

Zum Abendessen hatten wir uns dann alle in der „Grillhütte“ des Hotels versammelt. Die sollte dann auch für alle weiteren Abende unser zu Hause sein.

 

27. Mai 2022- Offizieller Tour-Tag 1

 

Für die heutige Tour führten Reiner, Peter und René (dritter Tourguide) uns im großen Bogen zunächst Richtung Kassel Wilhelmshöhe. Der Herkules ist eine im frühen 18. Jahrhundert entstandene Kupferstatue des griechischen Halbgottes Herakles (lateinisch Hercules) im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel. Die Statue, die als ein Wahrzeichen der Stadt Kassel gilt, befindet sich an der Spitze einer Pyramide, die auf dem Oktogon, dem Riesenschloss steht. Nach einem kurzen Fußmarsch - begleitet von einem kurzen Regenschauer - erreichten wir den Aussichtpunkt.

Nachdem der Regenschauer abgeklungen war, sollte es weiter zum wenige hundert Meter unterhalb der Staumauer der Edertalsperre gelegenen Bikertreff „Zündstoff-City“ gehen. „Zündstoff-City“ ist ein Western-Motel, in dem man im „Flair des Wilden Westens“ übernachten kann. Die Hütten haben dann Namen wie Jesse James, Wyatt Erp, Butch Cassidy, Annie Oakley, Geronimo, Dalton  etc. Als Mieter einer Hütte darf man dann mit seinem Motorrad bis vor die Tür fahren. Für jemanden, der mal etwas Besonderes zum Thema Übernachtung erleben will, sicherlich eine kleine Reise wert.

In „Zündstoff-City“ tobte im wahrsten Sinne des Wortes das Leben. Unzählige Biker hatten diesen beliebten Treffpunkt als Ziel auserkoren, aber auch hier hatte die beiden Organisatoren Reiner und Peter Weitblick bewiesen und für uns im American-Diner Sitzgelegenheiten vorreserviert, so dass wir uns in aller Ruhe der Speisekarte und deren „Genüssen“ widmen konnten. Ganz nebenbei haben wir auch hier im Trockenen gesessen als ein kleiner Regenschauer unsere Motorräder duschte. – Ich sag nur: Perfekte Planung.

Ein etwas unangenehmer Schotterparkplatz, der das Rangieren nicht gerade einfach machte
Ein etwas unangenehmer Schotterparkplatz, der das Rangieren nicht gerade einfach machte

Frisch gestärkt nahmen wir unsere Fahrt wieder auf und fuhren am Nordufer der Edertalsperre entlang. Da hier alles per Geschwindigkeitsbegrenzung entschleunigt ist, blieb genug Zeit, den Blick rechts und links schweifen zu lassen. Schon häufiger habe ich auf dieser Strecke den Edersee genossen und ich muss feststellen, dass dieses Mal auch genügend Wasser in der Talsperre war – da habe ich schon ganz andere Bilder gesehen.

Über Bad Arolsen und einen Eisdielen-Stop für die einen oder ein Café-Stop für die anderen, ging es dann ohne wettertechnische Zwischenfälle Richtung Beverungen zurück. Im Weserblick erfolgte dann auf der Terrasse das allgemeine Schutzengelbierchen trinken, um sich anschließend für den Abend fertig zu machen. Wir haben - wie bereits eingangs erwähnt - wieder in der Grillhütte gesessen.

 

28. Mai 2022- Offizieller Tour-Tag 2

 

Am Samstag haben unsere Tourguides uns zunächst nach Bodenwerder, der Münchhausenstadt, geführt. Hier hatten dann alle genügend Zeit, die Sehenswürdigkeiten und Statuen rund um Münchhausen zu bewundern. Der ein oder andere hat dann auch schon eine frische Bratwurst vom Grill eingeworfen – man ist ja nicht sicher, wohin uns unsere Tourguides noch führen würden. Es ging an den Schieder-See und hier zu den See-Terrassen am Nord-Ufer. Ich mag es kaum sagen, aber wir hatten es uns im vorreservierten Zelt gerade gemütlich gemacht, da hat Petrus im Himmel ein wenig die Schleusen geöffnet. Also wieder unseren umsichtigen Planern gedankt, dass sie Mittagsrast und Wetterunbillen genau auf einander abgestimmt hatten. Die Bedienung war nett, das Essen war lecker und schnell serviert, so dass wir frisch gestärkt das letzte Ziel des heutigen Tages in Angriff genommen haben - den Monte WauWau (Köterberg). Die einzelnen Gruppen trafen hier kurz nacheinander ein und hielten sich in der „luftigen“ Höhe auch nicht allzu lange auf, denn es nahte eine dunkle Front, die etwas bedrohlich aussah. Also flugs die Helme wieder aufgesetzt und Kurs Beverungen eingeschlagen. Aber dieses Mal hatte das Wetter gewonnen. Auf den letzten 20 km vor Beverungen erwischten uns dann doch noch ein paar kräftige Schauer, sodass wir etwas eingeweicht im Weserblick ankamen. Das tat aber der guten Laune keinen Abbruch, denn mittlerweile lies sich die Sonne wieder blicken und Schutzengelbierchen standen auch genügend zur Verfügung.

 

29. Mai 2022 – Rückreise

 

Am Sonntagmorgen stand dann für alle nach dem Frühstück die Heimreise an. Natürlich nicht, ohne vorher voneinander Abschied zu nehmen.

Martin, Gabi & Achim, Nicole & ich hatten uns nach ausgiebigem Studium der Wettervorhersage für die Rückreise via Autobahn entschieden. Denn im Regen auf nassen kleinen Straßen unterwegs zu sein, ist auch nicht gerade ein himmlisches Gefühl. Also führte ich unsere kleine Karawane Richtung Uslar, um in Nörten-Hardenberg auf die A7 zu gelangen. Zwar war selbige mit langen Baustellen gespickt, aber wir konnten ohne Stau durch die zahlreichen Baustellen gelangen. Für Gabi war es auch angenehmer, denn ihre NC750X bietet deutlich weniger Wetter- und Windschutz als unsere großen Tourer. Höhe Hildesheim gab es dann eine Vollsperrung der A7, sodass wir zunächst gezwungener Maßen auf der Landstraße weiter fahren mussten. Zwischenzeitlich hatte sich auch das Wetter beruhigt und wir entschieden uns, abseits der Autobahn zu bleiben. In Amelinghausen sind wir dann noch zu Kaffee und Kuchen in das Café Seestübchen eingekehrt – eine Stück Buchweizentorte ist hier Pflicht – um von dort aus dann getrennt die letzte Etappe unter die Räder zu nehmen.

 

Fazit:

Ein besonderer Dank gilt den beiden Organisatoren Peter und Reiner, die sich durch den Corona-Virus nicht haben demotivieren lassen und dieses wirklich schöne Treffen organisiert haben.

Man hat endlich einmal wieder die alten Bekannten getroffen und konnte in netter Atmosphäre schöne, ernste und lustige Gespräche halten. Doch an der Teilnehmerzahl und dem ein oder anderen Gespräch ist zu erkennen, dass die Gruppe schon ziemlich zusammengeschrumpft ist. Einige langjährige Teilnehmer haben mittlerweile das Motorradfahren aufgegeben oder haben sich umorientiert und „Nachwuchs“ ist schwer zu bekommen, da die PAN ja auch schon längere Zeit nicht mehr gebaut wird.

 

Ein letzter Wermutstropfen ist die Tatsache, dass sich bisher niemand bereit erklärt hat, das Treffen für 2023 zu organisieren. Vielleicht motiviert dieser Bericht ja den ein oder anderen und er/sie ergreift die Initiative für das nächste Treffen.

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