Unterwegs mit "Uschi"   -   12.000 km mit der Triumph Trophy SE

 

 

Redaktionsstand: Juni 2016

 

"Nach 13 Jahren kultiviertem Touren mit der Honda ST1100 Pan-European lag die Meßlatte für einen Nachfolger ziemlich hoch. Aus dem Kreis der Bewerber kristallisierte sich sehr schnell ein Spitzenreiter heraus: die Trophy SE. Für mich passte die Ergonomie (fast) perfekt, zugunsten besserer Standfestigkeit musste der niedrigere Sitz installiert werden. Seit September 2013 habe ich jetzt mehr als 12.000 glückliche Kilometer zurück gelegt. 
Wenn die Ergonomie passt und man kein Problem mit dem Gewicht hat, dann kann ich die Trophy empfehlen. Ich habe jedenfalls mit der Umstellung kein Problem gehabt, ich finde das Handling sogar besser als das der Pan-European. Der Motor ist für mich Klasse, immer und überall zieht er sauber und kraftvoll durch. Und weil die Spiegel die breiteste Stelle sind, kommt man schrammenlos durch, wenn denn die Spiegel durchpassen.
Ein einziger außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt wegen abgeschertem Schalthebel- widerlager, sowie 2 Rückrufe (Hauptständer und Steuergerät)."
Iris & Rolf
Iris & Rolf

 

 

Diesen besitzerstolzen Leserbrief hat unser Rolf der Zeitschrift "Motorrad" zugesandt, der mit Iris (wenn sie denn nicht selbst zum Lenker ihrer "Suzi" greift)...

Triumph Trophy SE
Triumph Trophy SE

 

 

 

... auf dieser schicken blauen Trophy SE unterwegs ist.

Und wie fährt es sich nun - nach nunmehr 21.000 km (Juni 2016) - mit der Trophy SE? "Gut", sagt der Rolf. "Und je schlechter die Straße wird, umso mehr ist es zu spüren, wie gut sie fährt."

Neben dem grundsätzlich modernen Fahrwerk sind dafür auch die Features der Einstellbarkeit zuständig. Im Stand lässt sich die Voreinstellung "Solo/Solo mit Gepäck/mit Sozius" vorwählen und während der Fahrt zwischen den Dämpfungsstufen "normal/comfort/sport" umschalten.

"Die Bedienung der beiden Bordcomputer und des Fahrwerkes lässt sich angenehm rasch erlernen", stellt Rolf dazu fest. "Und der Erfolg rechtfertigt den Aufwand. Lediglich bei Tempi oberhalb 180 km/h oder sehr starkem Wind kommt gelegentlich etwas Bewegung in die Fuhre. Dies jedoch ohne unberechenbar oder gar gefährlich zu werden."

Für einen Tourer von stolzem Eigengewicht (317 kg vollgetankt, beachtliche 237 kg Zuladung) zählen nach dem tadellosen Fahrwerk ganz sicher a) die Bremsen, b) die Motorleistung und -charakteristik, c) das Stauvolumen und d) der Wetterschutz zu den wichtigsten Checkpunkten.

 

Die Bremsen:

Die Trophy SE verlässt sich auf ein Teilintegralbremssystem mit ABS. Bei Einsatz der Fußbremse wird am Vorderrad mitgebremst. Rolf stellt fest, dass die 320 mm (vo.)/282 mm (hi.) großen Bremsscheiben im Verbund mit den übrigen Bremskomponenten tadellos dosierbar funktionieren und auch bei grenzwertig bepackter Fuhre einen stets souve- ränen Eindruck hinterlassen.

 

Die Motorleistung und -charakteristik:

Bei 135 PS aus 1.215 ccm und einem maximalen Drehmoment von 120 Nm bei 6.450 U/min gibt es nur ein Fazit: Leistung mehr als ausreichend für alle Lebenslagen, sprich Fahrsituationen. Die Leistung lässt sich gut dosiert abrufen - bei Übermut hilft das serienmäßige ASR aus der Patsche. Der Motor bleibt über das gesamte Drehzahlband ohne störende Vibrationen und die Motor-/Abgasgeräuschentwicklung ist kernig aber nicht laut.

 

Das Stauvolumen:

Mit "völlig ausreichend und gut nutzbar" fällt auch zu diesem Punkt das Statement erfreulich klar und kurz aus.

Der Wetterschutz:

 

 

"Bei meiner Körperlänge habe ich mich im direkten Vergleich zur anerkannt guten Honda ST1100 noch einmal verbessern können", meint der Rolf. "Zurückzuführen ist das wohl auch auf das elektrisch verstellbare Windschild. Eine feine Sache."

 

Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

 

Sonst noch etwas? Ach ja: Der Rolf freut sich über das sehr gute Licht und auch über die sehr gut bei Tag und Nacht ablesbaren Instrumente mit der automatischen Helligkeitsregelung. Ebenfalls automatisch erfolgt die Blinkerrückstellung.

Zu guter Letzt noch ein Blick auf die Kosten. Der Einstandspreis lag bei ca. 18.600 €, in Rolfs Ausstattung als "Launch-Modell" bei ca. 20.000 €. Sein Fahrzeug hat er als Kurzzulassung mit 76 km auf der Uhr für 17.600 € erstanden. Ein stolzer Preis für ein jedoch schickes und modernes Motorrad.

Die Wartungsintervalle liegen bei 16.000 km oder 1x jährlich. Das ist ok! Und als Verbrauch hat sich bei Rolf ein Durchschnitt von 5,2 l/100 km eingestellt. In Verbindung mit dem 26-l-Faß ergibt das tourentaugliche 500 km an Reichweite. Tadellos!

 

Und so dient als Fazit zu diesem Fahrbericht

ein Zitat aus Rolfs Brief an die Zeitschrift "Motorrad":

 

"Wenn die Ergonomie passt und man kein Problem mit dem Gewicht hat,

dann kann ich die Trophy empfehlen."

 

 

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