Yamaha FJR1300 AS (RP28)

Vorstellung und Probefahrterlebnis

 

 

29.07.2020

 

Autor: Thomas W.

Bilder: Thomas W.

Also, was hat mich bewogen mich mit der FJR 1300 aus dem Hause Yamaha näher auseinander zu setzen? – Die immer größer werdende Abstinenz von großvolumigen vollverkleideten Reisetourern bei fast allen anderen Motorradmarken.

  • Honda hat ja schon vor einigen Jahren den Bau der von mir heißgeliebte Pan European eingestellt, und leider scheint Honda dieses Segment auch in Zukunft nicht mehr zu bedienen zu wollen. Für mich persönlich ist die „neue“ Goldwing kein Ersatz für die Pan European.
  • Triumph hat die Trophy SE auch schon seit mehr als 3 Jahren aus dem Programm genommen.
  • Die Kawasaki GTR1400 wird seit 2017 ebenfalls nicht mehr angeboten.

Ein Grund hierfür ist sicherlich die im Januar 2017 verbindlich gewordene Euro 4 Abgasnorm.

Somit sind Yamaha und BMW die einzigen Motorradhersteller, die noch einen „richtigen“ Tourer mit Vollverkleidung im Angebot haben. Das Thema Harley etc. will ich hier nicht weiter betrachten, da es für mich keine Option ist. Außerdem würde mir dann auch die beste Sozia von allen verloren gehen (Zitat: „Wenn Du Dir eine Harley kaufst, musst Du alleine Motorrad fahren!“).

Nun hat Yamaha aber auch für die FJR 1300 das Produktionsende in 2020 verkündet und dieses war dann der Auslöser, mich einmal etwas näher mit dem Motorrad zu beschäftigen.

Hier zunächst einmal die Entwicklung der FJR über die Jahre als Kurzzusammenfas-sung:

Sitzbanklänge? Topcase drauf - wie viel Platz bleibt der Sozia?
Sitzbanklänge? Topcase drauf - wie viel Platz bleibt der Sozia?

Gebaut wird die FJR 1300 seit 20 Jahren. 2001 wurde die Ur-FJR von Yamaha vorgestellt (RP04). Im Laufe der Jahre hat es der Hersteller in meinen Augen verstanden eine vernünf-tige Modellpflege zu machen. – (Seiten-hieb in Richtung Honda 😊, denn das haben sie bei der Pan European wirk-lich nicht gemacht.)

Yamaha fügte 2003 das ABS hinzu (RP08). 2004 gehörten die Seitenkoffer zu Serienausstattung (RP11). Ab 2006 (RP13) gab es ein halbautomatisiertes Schaltgetriebe – zu erkennen am Zusatz „AS“. Auch änderte sich die Optik der Maschine ein wenig und der Radstand wurde auf 1550 mm vergrößert. In den darauffolgenden Jahren wurden nur andere Farben angeboten und in 2011 flog das AS-Modell aus den deutschen Preislisten. 2013 erfolgte eine größere Überarbeitung (RP23):

  • Das AS Modell war wieder in Deutschland im Angebot.
  • elektronische Drosselklappensteuerung (engl. Yamaha Chip Controlled Throttle, YCC-T)
  • Traktionskontrolle (TCS), abschaltbar
  • Tempomat
  • Yamaha D-Mode-System (zwei Fahrmodi: Sport und Touring)
  • überarbeitete Gabel (mit progressiven Federn und strafferer Dämpfung)
  • überarbeitetes Federbein (mit höherer Federrate und strafferer Dämpfung)
  • Cockpit und Bedienkonzept
  • veränderte Verkleidung

2016 wurde die FJR (RP28) erneut überarbeitet und es gab 3 verschiedene Modellvarianten:

FJR 1300A, FJR 1300AS und FJR 1300 AE.

Ab jetzt gab es auch für alle ein Sechsganggetriebe (bisher fünf), LED Licht und eine Anti-Hopping-Kupplung.

Die Unterschiede A -> AE -> AS sind schnell erklärt:

Das Grundmodell (A) kommt noch ohne elektronischem Fahrwerk und ohne Upside-Down-Gabel daher, dieses ist dann in der AE enthalten sowie auch das adaptive Kurvenlicht. Die AS hat dann zusätzlich zur AE noch ein Automatisiertes Schaltsystem (YCC-S).

Zum Abschluss der Modellhistorie ist noch zu erwähnen, dass die beiden letzteren (AE und AS) in 2020 als „Ultimate Edition“ angeboten wurden (tiefschwarze Lackierung, goldfarbene Felgen, goldarbener Zierstreifen am Tank samt Plakette mit Seriennummer, Sitzbank mit goldfarbenen Nähten, Zierleisten am Koffer und eine höhere Windschutzscheibe samt zusätzlicher Windabweiser).

Beim Yamaha Händler Tecius & Reimers in Hamburg-Schnelsen wurde ich dann fündig.

Im Ausstellungsraum konnte ich eine FJR 1300A ausgiebig inspizieren. Als Vorführmotorrad stand eine FJR1300 AE zur Verfügung und im „Lager“ waren noch weitere Fahrzeuge - unter anderem eine FJR1300 AS.

Mir persönlich lag natürlich die AS am Herzen, denn ich wollte gerne wissen, wie es sich mit dem automatisierten Schaltgetriebe fährt. Nach einem netten längeren Gespräch mit dem Verkäufer wurde mir zugesagt, dass am nächsten Tag eine AS zur Probefahrt bereitsteht. Also am nächsten Morgen nach dem Berufsverkehr am Vormittag mit meiner Pan nach Schnelsen.

Auf dem Hof stand die FJR1300AS in Phantom Blue schon zur Probefahrt bereit. Lediglich das riesige „Kuchen-blech“ von Nummernschild verschandel-te den Anblick. Doch bevor es losgehen konnte, das Offizielle:  Führerschein, Personalausweis und Erklärung zur Versiche-rung während der Probefahrt.

Dann erfolgte zunächst einmal eine detaillierte Erklärung der Maschine. Insbesondere die diversen Einstell-möglichkeiten des Fahrwerks über ein Menü sind zu erwähnen. Auch zu erwähnen ist, dass es dem Verkäufer nicht immer auf Anhieb gelang, die richtige Einstellung zu selektieren.

In der linken Griffarmatur ist der Menüschalter integriert. Mit ihm und der oberen Schalterwippe kann man durch die diversen Menüs navigieren und sich leider auch „verheddern“. Denn es ist ein Zusammenspiel beider Bedien-elemente, die die Vielzahl der Fahrwerkseinstellmöglichkeiten ermöglichen.

 

 

 

 

 

Für mich hatten wir die Grundeinstellung "Solo mit Gepäck" gewählt. Für die Dämpfung wurde „Normal“ ausgewählt und im Feinbereich (-3 bis +3) der Wert +1.

So abgestimmt, sollte es für mich halbwegs passen. Ich könne ja sonst während der Probefahrt noch andere Einstellungen probieren, bemerkte der Verkäufer. Worauf ich mich fragte, wie das wohl klappen soll.

 

Dann kam der nächste Einweisungspunkt: Das automatisierte Schaltgetriebe, d.h. es gibt keinen Kupplungshebel mehr, wohl aber einen Schalthebel und zusätzlich zwei kleine Taster/Paddel an der linken Armatur, mit denen ebenfalls geschaltet werden kann.

Zum Starten des Motors muss immer die Handbremse gezogen sein. Und ebenso zum Einlegen des ersten Ganges, der mit einem vernehmbaren Schaltschlag einrastet. Anzumerken ist auch noch, dass auch der erste Gang durch hochziehen des Schalt-hebels eingelegt wird. Aber das kann man fast vergessen, denn diesen Schritt macht man eigentlich nur, wenn man den Motor gestartet hat und das erste Mal anfahren will. Während der ganzen Probefahrt habe ich - solange der Motor lief - nicht wieder den ersten Gang eingelegt, aber dazu später.

So instruiert rollte ich vorsichtig auf dem Hof an die Straße, um dann wie gewohnt den Kupplungshebel zu ziehen – der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier, aber da war natürlich nichts. Der erste „Schreck“ war schnell verdaut und ein freundlicher Busfahrer ließ mich links auf die vielbefahrene Straße einbiegen. Ich war dem sehr dankbar, da nach den ersten Metern bei mir noch nicht so recht klar war wie sich das Motorrad beim zügigen Anfahren ohne Kupplung verhalten würde. Schon nach den wenigen Metern stellte sich bei mir Vertrauen ein. Das Motor nahm willig die elektronisch übermittelten Befehle des Gasgriffs an und beim Hochschalten habe ich dann brav meine linke Hand ruhig liegen lassen. Hierbei geht das ganze sehr reibungslos von statten. Man schaltet einfach und das war‘s. Die ersten Meter zeigten aber schon den Unterschied zur Pan zum Thema sitzen. Bei der FJR hatte ich das Gefühl mehr „auf dem Motorrad“ zu sitzen als bei der Pan. Dies ist sicherlich dem höher gezogenen Dashboard der Pan geschuldet. Des weiteren merkte ich, dass der Kniewinkel im Vergleich zur Pan etwas spitzer ist. Die Sitzbank war in der unteren Position (805 mm) eingestellt. Eine Verstellung auf 825 mm empfand ich als sehr positiv.

Sehr angenehm fand ich den sog-enannten „Stop Mode Schalter“ einmal aktiviert leuchtet im Cockpit ein kleines grünes Zahnrad mit einem Pfeil. In diesem Modus übernimmt das YCC-S (Yamaha Chip Controlled Shift) das automatische Herunterschalten, wenn das Motorrad fast zum Stand gekommen ist und die Leerlaufdrehzahl ansteht.

Ich habe diese kleines geniale Feature bei der Probefahrt lieben gelernt. Wir alle kennen das, man fährt einfach an eine Kreuzung, Einmündung oder ähnliches heran und vergisst herunterzuschalten. Beim Anfahren erfolgt dann das böse Erwachen, ein höherer Gang ist noch immer eingelegt und man merkt, wenn man die Kupplung kommen lässt, dass der falsche Gang anliegt. Entweder wird dann der Motor abgewürgt oder mit höherer Drehzahl und schleifender Kupplung angefahren. Wir alle haben uns sicherlich so schon einmal zum „Affen“ gemacht, oder?

Bei der FJR ist dies mit Hilfe des YCC-S famos gelöst. Ist das Motorrad fast zum Stillstand gekommen  und es liegt nur noch Leerlaufdrehzahl an, schaltet das YCC-S automatisch in den ersten Gang herunter. Beim Anfahren ist dann natürlich alles in „Butter“. Am Anfang hatte ich natürlich etwas Misstrauen gegenüber dem automati-sierten Schaltgetriebe, aber Yamaha hat es wirklich sehr gut gelöst. Und auch mit eingelegtem ersten Gang bewegt sich die Fuhre nicht selbstständig, wenn man den Bremshebel in der rechten Hand in Frieden lässt. Erst beim Drehen am Gasgriff schiebt dann das Motorrad unspektakulär aber vehement los. Hierbei ist der Motor niemals aufdringlich. Das hoch- und runterschalten ist problemlos, egal ob man hierzu per Fuß oder links am Lenker mittels Zeigefinger oder Daumen die Aufforderung an das Getriebe gibt.

Dem Stadtverkehr entkommen, ging es auf die Landstraße und ich muss sagen, es hat Spaß gemacht! Auf einer bekannten Strecke bin ich recht zügig durch die Kurven gewedelt, und das Fahrwerk hat mir jederzeit gute Rückmeldung von der Straße gegeben. Im Vergeblich zur Pan ist das Handling der FJR deutlich agiler, hier merkt man dann auch die von Yamaha selbst gewählte Bezeichnung Sporttourer.

Willig nimmt der Motor die Kommandos vom Gasgriff an – selbst in den oberen Gängen zieht der bärige Motor ohne ruckeln ab Leerlaufdrehzahl. Lediglich im 6. Gang ist diese Aussage nicht korrekt, denn der ist quasi eine Art Overdrive, der bei langen Autobahnetappen drehzahlsenkend wirkt. Von der Landstraße dann auf die Autobahn – mittlerweile hatte ich mich auch schon getraut, den Fahrmodischalter an der rechten Armatur von Touring auf Sport zu stellen. Beim Beschleunigen auf der Autobahnauffahrt hatte in das Gefühl, auf einer Kanonenkugel zu sitzen. Genüsslich dreht der Motor die Gänge hoch und einige Schaltvorgänge später stehen 180 km/h auf dem gutablesbaren digitalen Tachometer. Hierbei liegt die FJR wie das sprichwörtliche Brett auf der Straße. Absolut ruhig, keinerlei Unruhe im Fahrwerk. Da bin ich von der Pan leider etwas anderes gewöhnt. Kleine Zwischenspurts beim Überholen von 120 km/h auf 160 km/h, meistert die FJR mit Bravour. Hierbei ist es egal, welcher Gang eingelegt ist. Diese Art zu fahren, macht schon etwas süchtig, der Vierzylinder Reihenmotor der Yamaha verfügt in allen Lebenslagen über ausreichend Schub. Dies hatte ich schon auf der Landstraße bemerkt, und man muss wirklich höllisch aufpassen, dass man sich im Rahmen der Straßenverkehrsvorschriften bewegt. Aber auch die Verzögerung kommt nicht zu kurz. Das Teilintegral-Bremssystem mit ABS verzögert die Fuhre vehement und ich denke, dass dies auch mit Sozia und voller Beladung so ist.

Ein paar Worte zum Thema Verkleidung und Bedienung:

Die Scheibe lässt sich bei der FJR elektrisch verstellen. Mir ist es aber am Anfang häufiger passiert, dass ich in den Konfigurationsmenüs für Fahrwerkseinstellung etc. der FJR unterwegs war, anstelle einfach die Scheibenverstellung zu aktivieren, denn die Schalterwippe für die Scheibenverstellung dient gleichzeitig zu Navigation in den Konfigurationsmenüs. Nur wenn das Symbol für Scheibenverstellung im Display angezeigt wird, ist die Schalterwippe auch hierfür zu benutzen. In diesem Zusam-menhang habe ich eine kleine Kritik an der Bedienung. Alle Funktionen lassen sich bequem vom linken Lenker ausbedienen, allerdings hätte man für einige Features ruhig einen eigenen Knopf wählen können. Ich persönlich hätte mir einen separaten Schalter für die Heizgriffe gewünscht und eine bessere Entkopplung der Menü-funktionen von der Windschildeinstellung. Die Bedienung des Tempomaten ist dann wiederum sehr leicht - einschalten, bei der gewünschten Geschwindigkeit aktivieren, per (Extra-)Wippe beschleunigen oder Gas wegnehmen.

Bei hochgefahrener Scheibe ist der Windschutz ganz annehmbar, aber deutlich geringer als bei der Pan. Bei mir (Körpergröße 184cm) hängt der Helm fast komplett im Wind. Wahrscheinlich bietet die hier im Zubehör erhältliche höhere Tourenscheibe mehr Windschutz (Standard bei den Ultimate Modellen). Die Spiegel geben einen guten Blick nach hinten, ohne dass man zu viel von den eigenen Armen sieht. Ansonsten bietet die gesamte Verkleidung einen guten Windschutz. Wie sich das ganze bei Regen verhält kann ich leider – oder Gott sei Dank – nicht sagen, denn die Probefahrt fand bei sonnigem Wetter statt. Auf der linken Seite befindet sich ein Staufach, welches automatisch verriegelt ist, wenn die Zündung nicht aktiviert ist.

Wieder beim Händler angekommen hatte ich dann noch so ein kleines „Schock-momentchen“ als ich das Motorrad bei laufendem Motor zum Einparken rückwärts schieben wollte. Durch die aktivierte Stop-Modi Funktion habe ich auch dem Hof nicht den Leerlauf eingelegt. Unbewusst habe ich beim Rückwärtsrangieren mit der rechten Hand ganz wenig am Gasgriff gezogen. Die ganze Fuhre war daraufhin sehr störrisch und wollte sich nicht zurückschieben lassen. Also besser den Leerlauf einlegen, wenn man das Motorrad zurückschiebt.

Einen Nachteil des automatisierten Getriebes will ich nicht verschweigen. Wenn man mit starken Lenkereinschlag vorwärts rangieren/fahren will erledigt man dies normalerweise mit Hilfe der Kupplung und dem Gas, wobei man hierzu beide Hände nimmt. Bei der Yamaha muss man mangels Kupplung dieses allein mit der rechten Hand mit Gas und Bremse lösen. Ich frage mich, wie dies wohl funktioniert, wenn man dann auch noch eine Steigung zu bewältigen hat und man sich mit Sozia und Gepäck dem zulässigen Gesamtgewicht nähert.

Ein kurzes - sicher subjektives - Fazit meinerseits:

Die FJR ist ein sehr schönes Motorrad, das Spaß auf mehr macht. Der Motor ist über alle Zweifel erhaben und liefert jederzeit genügend Leistung, die der Fahrer in allen Gängen abrufen kann. Das automatisierte Sechsganggetriebe mit Overdrive passt sehr gut zu diesem Sporttourer und die Handlichkeit ist für einen, der eine Pan gewohnt ist, beachtlich.

Die Fahrwerksruhe bei hohen Geschwindigkeiten ist beeindruckend. Der Kardanantrieb verrichtet unauffäl-lig seinen Dienst. Das elektronisch einstellbare Fahrwerk macht auf mich einen sehr guten Eindruck, wobei ich leider nicht beurteilen kann, wie sich die FJR vollbeladen mit Sozia und Gepäck verhält. Als Pan-Nachfolger müsste ich mich sicherlich an den geringeren Wind-schutz gewöhnen. Hier ist die Pan für mich trotz ihrer Jahre immer noch die Messlatte. LED-Licht und Kurvenlicht konnte ich nicht beurteilen, da ich am Tag unterwegs war. Aber ich denke, dass die FJR zum Thema Beleuchtung „State of the art“ ausgerüstet ist.

 

Wermutstropfen sind für mich:

a.) die 30 l fassenden Seitenkoffer, denn mein Helm (Schubert C3 Pro mit großer Helmschale) lässt sich in Ihnen nicht verstauen und

b.) die schöne Verkleidung, die leider vollkommen ungeschützt ist, wenn das Motorrad umfallen sollte. Die „Hörnchen“ der Pan bewahren einen hier vorbildlich vor teuren Werkstattbesuchen.

 

Der Preis der FJR ist in meinen Augen angemessen. Mit 50 l Topcase und Heck-gepäckträger wird für die FJR1300 AS ca. € 21.500,- aufgerufen.

 

 

 

Aber leider verschwindet dieses schöne Motorrad auch vom (Neufahrzeug-)Markt und laut Yamaha-Händler ist auch kein Nachfolger in Sicht.

 

 

 

Technische Daten:

 

 

 

Motor

 

Motortyp:                                           Flüssigkeitsgekühlt, 4-Takt, 4 Ventile, DOHC, nach vorn geneigter Reihen-4-Zylinder

Hubraum:                                           1,298ccm, Bohrung x Hub: 79.0 mm x 66.2 mm

Verdichtung                                        10.8 : 1

Leistung                                             107.5kW (146.2PS) bei 8,000 /min

Drehmoment                                      138.0Nm (14.1mkp) bei 7,000 /min

Schmierung                                        Nasssumpf

Kupplung                                           Ölbad, Mehrscheiben

Zündung                                            Transistor

Getriebesequentielles Getriebe,         6-Gang mit automatisiertem Schaltsystem YCC-S

Sekundärantrieb                                 Kardanwelle

Kraftstoffverbrauch                            6.2l/100kmCO2 Emission140g/km

Gemischaufbereitung                         Benzineinspritzung

 

Fahrwerk

 

Rahmenbauart                                    Aluminium, Brückenrohrrahmen

Lenkkopfwinkel                                26º

Nachlauf                                            109mm

Federung vorn                                    Upside-down-Gabel, Ø48mm Rohr, einstellbare Vorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung

Federung hinten                                 Schwinge, Über Hebelsystem angelenktes Federbein

Federweg vorn / hinten                      135 mm / 125 mm

Bremse                                               Teilintegral-Bremssystem mit ABS, Traktionskontrolle

Bremse vorn / hinten                          2 Scheiben, Ø320 mm / 1 Scheibe, Ø282 mm

Reifen vorn / hinten                           120/70 ZR17M/C (58W)  /  180/55 ZR17M/C (73W)

 

Abmessungen:

 

Gesamtlänge                                      2,230 mm

Gesamtbreite                                      750 mm

Gesamthöhe                                       1,325/1,455 mm

Sitzhöhe                                             805/825 mm

Radstand                                            1,545 mm

Bodenfreiheit                                     125 mm

Gewicht, fahrfertig, vollgetankt         296 kg

Tankinhalt                                          25Liter

Öltankinhalt                                       4.9Liter

 

 

Hinweis:
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