Teil 3

 

 

Vom „Rohbau“ zu unserem „Hanseat on tour

 

 

Soweit ab Werk möglich, hatten wir das Auto bereits hochwertig ausstatten lassen. Zum Beispiel:

  • 140 l-Kühlschrank mit separater Getränkeschublade und
  • Heizung "Truma Combi D 6 E"

Letztere ist eine kombinierte Diesel-/Elektroheizung mit einer Leistung von 6.000 W, bei erstaunlich geringem Verbrauch. Die nötige Energie stammt aus dem Auto-Kraftstofftank oder - sofern vorhanden - aus einem externen 230V-Stromanschluss. Ein Kombi-Betrieb beider Systeme ist möglich.

 

Elektrische Zusatzausstattungen

(nachgerüstet überwiegend von GNS), bestehend aus:

 

2 x 100 Ah Lithiumbatterien

Die sind bis auf ca. 5 % ihrer Kapazität nutzbar [Bleiakkus bis max. 50 %], vertragen vielfach häufigere Ladezyklen, ca. 30 kg Gewichtsersparnis.

Ladebooster 30 A Leistung

Lichtmaschinen an "EURO 6d-TEMP"-Motoren schalten bei voller Ladung der Fahr-zeugbatterie ab. Die Aufbaubatterien werden dann gar nicht geladen. Ladebooster gaukeln dem Fahrzeug vor, dass die Fz-Batterien nie ganz voll sind.

3 x 110W Solarmodule

 

 

Laden der Batterien beim freien Stehen. Wir haben damit IMMER! soviel Strom zur Verfügung, dass wir eigentlich noch einspeisen könnten. Auch Laden über externen Stromanschluss ist möglich.

Wechselrichter mit 1.700 Watt Dauerleistung und reiner Sinuskurve

Damit können wir alle Geräte (auch empfindliche, wie z.B. ein Notebook) am Bordstromnetz betreiben. Der Wechselrichter hat eine Netzvorrangschaltung und „erkennt“ automatisch, wenn Landstrom mit 230 Volt angeschlossen wird. Wir haben etliche 230V-/12V-/USB-Steckdosen an Bord.

Batterie- und Solarcomputer,

 

 

 

 

 

um die Leistungen besser kontrollieren zu können.

 

2 x TV-Gerät mit SAT-Anlage Oyster Cytrax mit Doppel-LNB von Ten Haaft

Für viele im Urlaub absolut unwichtig, für uns ganz und gar nicht! Wir schauen beide sehr gerne fern, haben dabei aber teilweise unterschiedliche Vorlieben.

Lösung dieses Luxusproblems: 19"-TV vorne im Fahrzeug, hinten etwas kleiner. Für den Klang kombiniert mit einer Soundbar.


Radio-/Navigationssstem der Firma DYNAVIN

 

 

 

10" Zoll Monitor und "DAB+"-Empfang

Kamerasystem

über klappbaren Zusatz-Monitor für: Rückfahrkamera, Frontkamera und 2 Spiegel-kameras. Beim Anfahren wird das Auto aus der Vogelperspektive gezeigt und beim Abbiegen/ Spurwechsel erscheint der "Tote Winkel". Dieses System möchten wir nicht mehr missen.

Alarmanlagensystem von Thitronik gegen die "Langfinger", bestehend aus:

Alarmkontakten an Fenstern/Dachfenstern, Gaswarner, Satellitenortung, elektrischer „Zaun“ („Geo-Fence“), (Fern-)Deaktivierung des Motors über das Smartphone.

Bei Diebstahlversuch oder sonstigen Unregelmäßigkeiten gibt es eine Info über SMS. Alle weiteren Aktionen wie z.B. STOPP des Motors kann man mittels der Thitronik-App über das Smartphone ausführen.

 

 

Somit sind wir elektrisch allerbestens ausgestattet!

Doch welche Luxusprobleme könnten sonst noch anstehen?  :-))

 

 

Fahrzeugtechnik

Wegen der bereits ab Werk umfangreichen Ausstattung sowie Geräusch- und Wärmedämmung, liegt das Leergewicht unseres "Hanseat" bereits bei 3.120 kg. Darin inkludiert sind lediglich ein 70 kg "Leichtmatrose" als Fahrer und nicht einmal ein voller Tank!

Müßig zu erwähnen, dass das maximal zulässige Gesamtgewicht vom 3.500 kg rasch überschritten ist. Wir haben uns daher von Anfang an dazu entschlossen, unser Auto auf 4,25 t aufzulasten (mit dem Nachteil, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit nun auf 100 km/h begrenzt ist). Hierzu haben wir dann ein weiteres Mal „geklotzt, und nicht gekleckert“…

 

4-Kanal-Vollluftfederung von Goldschmitt

heißt die ganz große Lösung, bei der alle Federelemente durch Luftbälge mit elektro-nisch-automatischer Ansteuerung ersetzt werden.

Feldweg/steile Rampen?: Einfach hochpumpen. Grauwasser ablassen?: Fahrzeug zur Seite neigen. Hohes Tempo?: Aerodynamisch Absenken. Momentanes Gesamtgewicht ermitteln?: Per Knopfdruck. Unebener/schräger Untergrund erschwert das Kochen?: Automatische Nivellierfunktion nutzen.

Zusatznutzen: Die Seitenwindempfindlichkeit ist nahezu weg und das Auto hat einen noch besseren Federungskomfort als ein hochwertiger PKW. Man muss das im wahrsten Sinne des Wortes „erfahren“ haben. Wir konnten diesen „Vorher – Nachher“ – Effekt erleben, da wir das Auto beim Kilometerstand vom 3.500 km haben umrüsten lassen.

Und in diesem Video sind die Möglichkeiten wirklich gut erklärt:


18"-Felgen (an Stelle der 16"-Serienräder)

 

 

 

ergänzen die Eigenschaften der Luftfederung perfekt. Obendrein sehen sie schick aus und

benötigen nur 3,5 bar Luftdruck (Serienräder: 6,25 bar)

 

„Kennfeld-Optimierung“ (nicht zu verwechseln mit "Chip-Tuning")

des Motors bei der Fa. TEC-POWER. Sofort und unmittelbar spürbar: der Motor läuft viel weicher, runder. Verbunden damit war ein Leistungszuwachs von 165 PS auf nun 190 PS, 110 Nm mehr Drehmoment im unteren Drehzahlbereich sowie 1 Liter weniger Verbrauch auf 100 km. Garantie oder ähnliches erlischt dabei nicht!

 

Wir können nun jederzeit gewichtsmäßig so viel mitnehmen, wie wir möchten. Ein Nachteil ist, dass mit einem aufgelasteten Fahrzeug auf der Autobahn max. 100 km/h gefahren werden darf.

 

Man ahnt es schon…. das Ganze muss natürlich definitiv NICHT sein und stellt einen wirklichen Luxus dar, der auch entsprechend vergütet werden muss. Uns war es aber die Sache wert, und wir bereuen es bis heute keinen Tag!

 

 

 

Innendekor

 

Wer uns kennt weiß, dass wir norddeutsch geprägt sind. Anna Maria ist mit der Küste, dem Norden und insbesondere Hamburg verbunden. Ich bin „Ur-Lübecker“ und gelernter hanseatischer Kaufmann. Wir entschlossen uns daher, unser Auto im Wohnambiente „norddeutsch“ zu gestalten.. Alles hat einen maritimen und nordischen Bezug. Wir haben das Ganze dann lichttechnisch noch etwas abgerundet, sodass wir abends ein gemütliches Ambiente im Auto haben.

Vielen, auch anderen Wohnmobilisten, gefiel dieses sehr gut – und uns sowieso! Muss nicht jeder mögen, uns gefällt es so!...

Am 04.Februar 2020 war die lang ersehnte Fahrzeugübergabe. Man könnte meinen, bei all den Ein-/Umbauten und unter Corona-Bedingungen sei unser MegaMobil "Sport 640" noch nicht genutzt worden. Weit gefehlt: Wir waren u.a. zu einem Stint auf die österreichische Seite des Bodensees aufgebrochen. An der Mosel und auch auf mehreren Stellplätzen in Ostfriesland waren wir unterwegs. Hat uns alles sehr gut gefallen und wir sind zuversichtlich, dass wir mit Fortschreiten der Impfungen auch bald wieder starten können. Im Juni möchten wir für 2 Wochen ins Baltikum reisen. Die Fähre dafür ist bereits gebucht.

Im 4. Teil folgt noch ein kurzes Fazit nach dem 1. Jahr. Und die Anwort auf die Frage, ob wir uns wieder so entscheiden würden.

 

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Dez. 2011