Man muss nicht immer gleich austauschen...

 

 

Auf der Messe "Hamburger Motorradtage" gesehen: "Schwanheimer Industriekleber"

Warum ich den anpreise? Nun, abgebrochene Verklei-dungslaschen o. ä. kennt wohl jeder von uns. Problem: die oft winzigen Bruchflächen, manchmal mit kleinen Absplitterungen, wieder zusammenkleben. Und das auch noch belastbar.

Ich habe mir das vorführen lassen. Ergebnis: Ich bin beeindruckt und habe gekauft.

Und wer es auf der Messe verpasst hat, kann auch hier ordern.


Beispiel 1: Leder kleben

An meinen heiß geliebten "Held Kängurulederhandschuhen" war ein kleiner Riss an der Stulpe des rechten Handschuhs entstanden. Beschluss: Ich versuche da einen Flicken einzukleben. Ein kleines Lederstück konnte ich bei Kamerad Claus abstauben.

Bild 1:

zeigt die noch kleine Schadstelle. Ich vermute, dass das Leder vom Trocknen auf der Heizung bzw. unterwegs auf den Zylinderköpfen brüchig wurde.

Bild 2:

Das Lederstück habe ich beidseitig kräftig aufgeraut. Ich hätte das Leder allerdings besser dünner, möglichst auf Handschuhlederstärke, geschliffen. Das erhöht die Flexi-bilität.

Bild 3:

Das Reparaturstück habe ich gerundet geschnitten, dann - weil ich für diese stark sau-genden Untergründe keinen "Primer" zur Hand hatte - eine Seite mit Kleber getränkt und nach kurzem Ablüften erneut Kleber aufgetragen. Flicken fest aufgepresst - nach Sekun-den bombenfest. Danach die Kanten des Flicken noch etwas flacher beschliffen.

Bild 4:

Von der Reparaturstelle ist kaum noch etwas zu sehen und die Reparatur erwies sich nach einer kompletten Jahressaison als dauerhaltbar.

Beispiel 2: abgebrochene "Halteösen" an Dachschrägenfensterrollo reparieren

 

 

An einem Dachschrägenrollo waren beidseits die "Halteösen" am "Tragseil" abgebrochen. Folge: Das Rollo hing durch, das Gewicht wurde nur noch an den "Führungsseilen" gehalten. Das endgültige "aus" für das Rollo würde bald eintreten.

Linksseitig war die "Halteöse" zwar abgebrochen (Bild 2) aber noch auf dem Tragseil als Öse vorhanden. Zunächst versuchte ich mit Primer und Kleber (jeweils einseitig aufge-tragen) eine Verbindung herzustellen. Das misslang (Bild 3).

Der 2. Versuch: Etwas "Füller" + ein wenig Kleber aufbringen und die Öse SOFORT in diese Masse gedrückt. Das zeigte auf der Stelle den gewünschten Erfolg. Dann habe ich weiteren Füller an die Klebestelle hinzugefügt und diesen mit Kleber - ähnlich einer Schweißnaht - verstärkt. Hält bombenfest!

Rechtsseitig war die Tragöse so weggebrochen, dass eine "neue" Öse konstruiert wer-den musste (Bild 5).

Dazu habe ich von einem Kabelbinder den Kopf abgeschnitten, diesen geschlitzt und sein "Innenleben" entfernt (Bild 6 und 7). Dann habe ich die neue Öse über das Tragseil gestülpt und mittels der schon oben beschrieben "Schweißnaht-Klebetechnik" befestigt.

Hält wie neu (Bild 8)!!

 

Im Ergebnis ist das Rollo wieder vollständig funktions-fähig und wird noch lange Zeit im Einsatz bleiben können.

Die "Schweißnaht" lässt sich auch Schleifen, polieren oder lackieren. Ich habe darauf verzichtet, da die Reparaturstellen nur schwer zu erreichen und in der Nutzung auch nicht sichtbar sind.

PS:

Zum Thema Kleber hat der Claus eine Ergänzung, die bei ihm im Einsatz ist. Ein Kleber, der wohl sehr ähnliche Eigenschaften wie mein Tipp besitzt und hier online zu beziehen ist.

Foto: Claus
Foto: Claus

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Dez. 2011